Reparatur von Produkten stärken

Bundesrat ber√§t √ľber EU-Vorschl√§ge zur Reparatur von Waren

Hersteller sollen k√ľnftig verpflichtet werden, bestimmte Produkte zu reparieren.  √úber diesen Vorschlag der Europ√§ischen Union hat heute der Bundesrat beraten. Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte dazu: "Der Schutz wertvoller Ressourcen geh√∂rt zu den wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Unsere Wegwerfgesellschaft muss umdenken. Recycling und Reparatur zu st√§rken, ist der richtige Weg. Ein wichtiger Schritt f√ľr Verbraucher und Umwelt ist ein Recht auf Reparatur defekter Waren. So k√∂nnen Produkte l√§nger genutzt sowie Geld und kostbare Rohstoffe gespart werden." Nach den Vorschl√§gen der Europ√§ischen Union sollen Hersteller dem Verbraucher in Zukunft eine Reparatur anbieten und unabh√§ngigen Reparaturbetrieben Zugang zu Reparaturinformationen und Ersatzteilen geben m√ľssen. F√ľr die Reparatur k√∂nnen die Hersteller eine Verg√ľtung verlangen. Gelten soll das Recht auf Reparatur demnach aber nur f√ľr Produkte, f√ľr die die Europ√§ische Union ohnehin schon in weiteren Rechtsakten Anforderungen an die Reparierbarkeit vorgegeben hat. Dazu geh√∂ren beispielsweise bestimmte Waschmaschinen oder Staubsauger. Der Richtlinienvorschlag sieht auch vor, dass selbst im Gew√§hrleistungsfall der Kaufgegenstand nach M√∂glichkeit repariert werden muss. Bisher hat der K√§ufer hier ein Wahlrecht zwischen Reparatur und Lieferung eines neuen Produkts. Glauber: "Bei defekten Produkten, f√ľr die noch die Gew√§hrleistung des Verk√§ufers gilt, darf eine Einschr√§nkung des Wahlrechts f√ľr den Verbraucher kein Nachteil sein. Das gilt insbesondere, wenn es bei der Reparatur Probleme gab." Deshalb forderte Bayern im Bundesrat, durch einen m√∂glichen Fehlschlag der Reparatur eventuell entstehende Nachteile auszugleichen. Dazu m√ľsste auch die Gew√§hrleistungs- und Verj√§hrungsfrist angepasst werden, damit Verbraucher ausreichend Zeit zur Durchsetzung ihrer K√§uferrechte haben.


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Copyright: © Bayerisches Staatsministerium f√ľr Umwelt und Verbraucherschutz (12.05.2023)
 
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