Scharf: Daseinsvorsorge gehört in kommunale Hand

5. Runde "Benchmarking Abwasser Bayern" abgeschlossen

Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung sind elementare Bestandteile der Daseinsvorsorge. Mit dem Projekt "Benchmarking Abwasser Bayern" beweisen Kommunen, dass die Abwasserentsorgung in kommunalen H√§nden bestens aufgehoben ist. Bei der Abschlussveranstaltung der 5. Projektrunde betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf: "Bayern ist ein Wasserland. Wir sind stolz auf unser sauberes Trinkwasser, auf saubere B√§che, Fl√ľsse und Seen. Damit das so bleibt, brauchen wir auch in Zukunft funktionierende Strukturen bei Wasserversorgung und Abwasser. Sie sind das R√ľckgrat einer jeden Kommune. Ausf√§lle sp√ľren die B√ľrger sofort und f√ľr Gewerbetreibende haben sie weitreichende Folgen. Die Kommunen erreichen mit ihrem Engagement und ihrer Fachkompetenz ein hohes Leistungsniveau, und das zu moderaten Kosten f√ľr unsere B√ľrger. Eine Liberalisierung im Wasserbereich lehnen wir strikt ab.


"Benchmarking ist Teil der Modernisierungsstrategie der Wasserwirtschaft in Bayern. Ziel des interkommunalen Vergleichs ist es, die Leistungsf√§higkeit der Kommunen bei der Abwasserentsorgung zu zeigen, Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu steigern, das Qualit√§tsmanagement zu optimieren und die Transparenz zu erh√∂hen. Scharf: "Der Kennzahlen-Vergleich setzt Anreize, um sich weiter zu verbessern. Davon profitieren auch die B√ľrger, weil sie langfristig finanziell entlastet werden. Die Abwassergeb√ľhren liegen in Bayern deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Diese H√∂chstleistung muss regelm√§√üig auf den Pr√ľfstand. Benchmarking ist daf√ľr ein wichtiges Instrument.


"Benchmarking in der Abwasserentsorgung in Bayern wurde im Jahr 2007 vom Bayerischen Umweltministerium, dem Bayerischen Gemeinde- und St√§dtetag und der Deutschen Vereinigung f√ľr Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) gestartet. Das Umweltministerium f√∂rdert die Teilnahme mit 500 bis 700 Euro je Teilnehmer. Die Teilnahme ist freiwillig. Bei der aktuellen Projektrunde haben 56 kommunale Unternehmen der Abwasserbeseitigung mitgemacht ‚Äď davon mehr als die H√§lfte bereits zum wiederholten Mal. Die regelm√§√üige Beteiligung erm√∂glicht Aussagen √ľber langfristige Entwicklungen.


Der Freistaat unterst√ľtzt die Kommunen in der Daseinsvorsorge. Insgesamt wurde der Bau von Abwasseranlagen in Bayern bisher mit rund neun Milliarden Euro staatlich gef√∂rdert. Mit den neuen F√∂rderrichtlinien werden auch Sanierungsma√ünahmen gef√∂rdert, wenn ansonsten unzumutbare H√§rten entstehen w√ľrden. Die L√§nge der √∂ffentlichen Kanalisation betr√§gt rund 95.000 Kilometer, das entspricht mehr als dem doppelten Erdumfang.


Ab sofort können kommunale Einrichtungsträger wieder am Benchmarking Abwasser teilnehmen. Weitere Informationen unter www.wasser.bayern.de.

¬© Staatsministerium f√ľr Umwelt und Verbraucherschutz - www.stmuv.bayern.de




Copyright: © Bayerisches Staatsministerium f√ľr Umwelt und Verbraucherschutz (13.06.2016)
 
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