Ursula Heinen-Esser: Zusammenarbeit im Einzugsgebiet der Elbe ist Erfolgsgeschichte

20 Jahre Internationale Kommission zum Schutz der Elbe

Die Parlamentarische Staatssekret√§rin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, hat die internationale Zusammenarbeit zum Schutz der Elbe als beispielhaft gew√ľrdigt. ‚ÄěDie Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe ist eine Erfolgsgeschichte. Sie hat viel dazu beigetragen, die Gew√§sserqualit√§t in der Elbe selbst und im gesamten Einzugsgebiet zu verbessern", sagte Heinen-Esser auf einer Festveranstaltung zum 20j√§hrigen Bestehen der Kommission in Dresden (Sachsen).

Die Vereinbarung √ľber die Internationale Kommission zum Schutz der Elbe wurde am 8. Oktober in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) unterzeichnet. Dies war der der erste v√∂lkerrechtliche Vertrag, den Deutschland nach der Wiedervereinigung abgeschlossen hat. ‚ÄěDas Einzugsgebiet der Elbe ist ein √Ėkosystem, das, wie bei allen gro√üen Fl√ľssen, vielseitig genutzt wird. Schutz und Nutzung miteinander in Einklang zu bringen, ist eine gro√üe Herausforderung. Das gilt gerade auch grenz√ľberschreitend und dies umso mehr, als die Elbe noch Ende der 1980er Jahre einer der am st√§rksten mit Schadstoffen belasteten Fl√ľsse Europas war", so Heinen-Esser.

Mittlerweile konnte die Gew√§sserg√ľte drastisch verbessert werden, knapp 250 gro√üe Kl√§ranlagen in Deutschland, Tschechien und √Ėsterreich arbeiten bei der Abwasserreinigung auf einem hohen Niveau. Als Folge der Verbesserung der Gew√§sserg√ľte ist die Elbe wieder als Lebensraum von Tieren und Pflanzen erschlossen worden. So ist beispielsweise der Lachs im Jahr 1998 erstmals wieder zum Laichen in die Nebenfl√ľsse der Elbe zur√ľckgekehrt. ‚ÄěWir wollen dar√ľber hinaus, dass auch der fr√ľher in der Elbe heimische St√∂r zur√ľckkehrt. Wir haben daf√ľr einen Aktionsplan erarbeitet, der k√ľrzlich ver√∂ffentlicht wurde", sagte Heinen-Esser.

Auch beim Hochwasserschutz sind durch die grenz√ľberschreitende Zusammenarbeit bedeutende Fortschritte erzielt worden. ‚ÄěDie Hochwasser-Vorwarnzeit f√ľr Dresden konnte beispielsweise von 36 auf 60 Stunden verl√§ngert werden. Ich bin √ľberzeugt: Die langj√§hrige grenz√ľberschreitende Zusammenarbeit im Elbeinzugsgebiet wird sich auch f√ľr die anstehende Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie auszahlen", betonte Heinen-Esser.



Copyright: © Bundesministerium f√ľr Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (08.10.2010)
 
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