Preiswert, kompetent und umweltfreundlich – die mittelständisch geprägte bayerische Abfallwirtschaft

FDP und VBS einig: Sekundärrohstoffe leisten wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

München, 21. Januar 2020 – Der Vorstand des Verbandes der Bayerischen Entsorgungsunternehmen e.V. (VBS) diskutierte bei einem gemeinsamen Parlamentarischen Frühstück mit der FDP-Landtagsfraktion aktuelle Themen aus der Abfallwirtschaft.

 „Preiswert, kompetent und umweltfreundlich – die mittelständisch geprägte bayerische Abfallwirtschaft arbeitet erfolgreich und gut. Besonders erfreulich ist, dass Bayern mit seiner Verwertungsquote von 67 Prozent Spitze im Ländervergleich ist. Damit leistet die bayerische Abfallwirtschaft einen großen Beitrag zum Klimaschutz und zur Rohstoffversorgung der heimischen Industrie.“ Dies betonte der Fraktionsvorsitzende Martin Hagen MdL bei einem Gespräch mit dem Vorstand des Verbandes der Bayerischen Entsorgungsunternehmen (VBS).

 VBS-Geschäftsführer Rüdiger Weiß erläuterte, dass durchaus noch Potenziale zur weiteren Steigerung der Verwertung vorhanden seien. So begrüßt der VBS ausdrücklich die Idee von Mindestrezyklatquoten – so beschloss die EU jüngst einen Mindestanteil von 25 % recyceltem Kunststoff in PET-Flaschen ab 2025 und von 30 % in allen Kunststoffflaschen ab 2030. Im Rahmen des Green Deal plant die EU weitere Mindestrezyklatquoten (u.a. für Verpackungen, Fahrzeuge, Baustoffe und Batterien). VBS-Geschäftsführer Rüdiger Weiß: „Die Entsorgungsunternehmen in Deutschland haben eine Infrastruktur der Getrenntsammlung und anschließenden Aufbereitung etabliert, die zu Recht weltweit als vorbildlich gilt. Kreislaufwirtschaft ist aber mehr als gute Entsorgung. Um Rohstoffe bestmöglich wieder in den Kreislauf zurückzuführen, muss auch die Nachfrage nach Rezyklaten gefördert und stabilisiert werden. Durch Mindesteinsatzquoten würde die Einsparung von Millionen Tonnen CO2 gelingen und so werden auch Investitionen für besseres Recycling angestoßen.

“Seitens des VBS wurde betont, dass Lithium-Ionen-Akkus ein unzumutbar hohes Brandrisiko für Entsorgungsunternehmen darstellen. „Es vergeht keine Woche, in der es nicht irgendwo in Deutschland in Entsorgungsfahrzeugen, Betriebshöfen oder Sortieranlagen brennt, weil Lithium-Batterien nicht richtig entsorgt wurden“, erklärte VBS-Geschäftsführer Rüdiger Weiß am Dienstag in München. „Mit einem Pfand haben wir die Chance, den Akkus einen Wert zuzuschreiben und können so einen fachgerechten Umgang bei der Entsorgung erreichen.“Die dazu nötigen gesetzlichen Regelungen könnten im Zusammenhang mit der Novelle des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) auf den Weg gebracht werden. In diesem Zusammenhang dankte der VBS-Vorstand der FDP-Fraktion für den Antrag im Landtag „Batterie-Pfand einführen – wertvolle Ressourcen erhalten und Umwelt schützen“.

Folgende Landtagsabgeordnete nahmen am Parlamentarischen Frühstück des VBS teil: Fraktionsvorsitzender Martin Hagen MdL, Staatsminister a.D. Dr. Wolfgang Heubisch MdL, Julika Sandt MdL, Alexander Muthmann MdL und Albert Duin MdL.


© VBS e.V.


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