Bundesumweltministerium unterst√ľtzt den weltweiten Schutz der Meere

Trotz ihrer gro√üen Bedeutung f√ľr Mensch und Natur sind die Meere die am wenigsten gesch√ľtzten Gebiete der Erde. Die internationale Initiative ‚ÄěGlobal Ocean Biodiversity Initiative‚Äú (GOBI) will das √§ndern und √∂kologisch besonders bedeutsame Meeresgebiete identifizieren und zu ihrem Schutz beitragen. Das Bundesumweltministerium unterst√ľtzt die Initiative mit 5,7 Millionen Euro.

GOBI arbeitet weltweit mit Umweltschutzorganisationen, Universit√§ten und Meeresschutzbeh√∂rden zusammen, um besonders schutzbed√ľrftige Meeresgebiete zu ermitteln und Empfehlungen zu ihrem Schutz zu entwickeln. Dazu werden Daten √ľber K√ľsten- und Meeres√∂kosysteme erhoben und ausgewertet und damit wichtige Grundlagen z.B. f√ľr die Ausweisung von Meeresnaturschutzgebieten und deren Management bereitgestellt.

GOBI hat bereits dazu beigetragen, dass weltweit √ľber 200 biologisch und √∂kologisch bedeutsame Meeresgebiete identifiziert und durch die Mitgliedsstaaten der Biodiversit√§tskonvention (CBD) anerkannt wurden. Im n√§chsten Schritt sollen f√ľr einige dieser Gebiete nun spezifische Schutz- und Managementpl√§ne erstellt werden. Das beinhaltet auch l√§nder√ľbergreifende Regelungen zum Naturschutz.

Mit der Biodiversitätskonvention hat sich Deutschland zusammen mit anderen Staaten dazu verpflichtet, die biologische Vielfalt auch durch internationale Zusammenarbeit zu erhalten. Zu den globalen Zielen gehört unter anderen, mindestens zehn Prozent der Meeresflächen unter Schutz zu stellen.

Die Mittel aus der Internationalen Klimaschutzinitiative des BMUB machen es m√∂glich, dass GOBI seine f√ľr den globalen Meeresnaturschutz wichtige Arbeit fortsetzen kann. Konkret geht es dabei unter anderem um Meeresgebiete, die Costa Rica, Honduras, den Seychellen und Sri Lanka vorgelagert sind.

Mehr Informationen zur Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI): http://www.international-climate-initiative.com/de/

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Herausgeber: Bundesministerium f√ľr Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas K√ľbler und Frauke Stamer
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