Recyclingfähigkeit von Verpackungen

Das Umweltbewusstsein der B√ľrger zusammen mit der aggressiven Verdr√§ngung von Kunststoffverpackungen durch das BMU resultiert in einem erh√∂hten Bedarf an Verpackungen aus anderen Materialien

Berlin: (hib/LBR)
Die Regelungen im Kreislaufwirtschaftsgesetz und der europ√§ischen Abfallrahmenrichtlinie regeln den Vorrang der Vermeidung von Abf√§llen vor der Vorbereitung zur Wiederverwendung, dem Recycling, der sonstigen Verwertung und der Beseitigung. Ziel sei es, diejenigen Ma√ünahmen zu f√∂rdern, die unter dem Gesichtspunkt des Lebenszyklusdenkens das "insgesamt beste Ergebnis f√ľr den Umweltschutz" erzielen k√∂nnen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/20792) auf eine Kleine Anfrage (19/20175) der FDP-Fraktion.

Es gehe "weder um eine Vermeidung noch um ein Recycling um jeden Preis", heißt es darin weiter. Dem Vorrang des Recyclings könne nur entsprochen werden, wenn bei der Gestaltung von Produkten und Verpackungen auf deren Recyclingfähigkeit geachtet werde. Bei der Gestaltung möglichst nachhaltiger Verpackungen seien "Expertenwissen und Innovationskraft" gefordert. Das Verpackungsgesetz setze ökonomische Anreize, um die Recyclingfähigkeit von Verpackungen zu fördern, schreibt die Regierung weiter.


Die Originalpressemitteilung (hib 740/2020) finden Sie hier.



Copyright: © Deutscher Bundestag (09.07.2020)
 
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