365 Tage Klimaschutz: Ab 1. Januar ganzjährig Förderanträge für die Kommunalrichtlinie stellen

Das Jahr neigt sich dem Ende – und schon jetzt ist klar: Auch 2020 verliert das Thema Klimaschutz nicht an Aktualität und Wichtigkeit. Um den Klimaschutz auf kommunaler Ebene weiter nach vorne zu bringen, können Kommunen sowie kommunale Akteurinnen und Akteure im Rahmen der Kommunalrichtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) ab 1. Januar 2020 ganzjährig Fördermittel beantragen, die die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen vor Ort erleichtern. Starre Antragfenster gehören damit der Vergangenheit an – zugunsten einer flexibleren Antragstellung und Umsetzung vor Ort.

Berlin, 11. Dezember 2019. Das Jahr neigt sich dem Ende – und schon jetzt ist klar: Auch 2020 verliert das Thema Klimaschutz nicht an Aktualität und Wichtigkeit. Um den Klimaschutz auf kommunaler Ebene weiter nach vorne zu bringen, können Kommunen sowie kommunale Akteurinnen und Akteure im Rahmen der Kommunalrichtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) ab 1. Januar 2020 ganzjährig Fördermittel beantragen, die die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen vor Ort erleichtern. Starre Antragfenster gehören damit der Vergangenheit an – zugunsten einer flexibleren Antragstellung und Umsetzung vor Ort.

Zudem wird es für kommunale Akteurinnen und Akteure künftig deutlich einfacher, sich für nachhaltige Mobilität einzusetzen. Investive Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs und die Errichtung von Mobilitätsstationen, für die das Bundesumweltministerium über die Kommunalrichtlinie Zuschüsse gewährt, sind ab dem kommenden Jahr bereits ab einer Mindestzuwendung von 5.000 Euro förderfähig. Damit kommen auch kleinere Projekte wie die Installation von Fahrradbügeln vor einem Rathaus, einer Sportstätte oder einer Hochschule für eine Förderung in Frage.

Auch bei der Förderung einer Fokusberatung, die den Einstieg in den Klimaschutz erleichtert, stehen die Zeichen auf Flexibilität: Künftig sind Antragstellende freier in der Auswahl der Klimaschutzmaßnahmen, die sie innerhalb des Bewilligungszeitraums für die Fokusberatung umsetzen müssen. Ob es sich dabei um eine weiteren Förderschwerpunkt der Kommunalrichtlinie, eine durch ein weiteres Bundes- oder Landesprogramm grundsätzlich förderfähige Klimaschutzmaßnahme oder ein anderes wirkungsvolles Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen handelt, steht den Antragsberechtigten offen.

Weiterführende Informationen zur Kommunalrichtlinie finden Sie hier.

Seit Jahrzehnten beweisen Kommunen in ganz Deutschland, dass Klimaschutz nicht nur in Brüssel oder Madrid, sondern vor allem auf lokaler Ebene auf der Agenda steht. Es gilt nun das Potenzial in Städten, Gemeinden und Landkreisen zu heben. Seit 2008 unterstützt das BMU im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) Kommunen deshalb dabei, ihre Treibhausgasemission zu senken. Deutschlandweit wurden seitdem allein durch Fördermittel der Kommunalrichtlinie mehr als 16.000 Projekte in über 3.600 Kommunen initiiert und umgesetzt.

Das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) ist Ansprechpartner in allen Fragen des kommunalen Klimaschutzes. Im Auftrag des BMU berät es Kommunen sowie kommunale Akteurinnen und Akteure dazu, wie sie Ideen und Projekte im Rahmen der Kommunalrichtlinie und anderer Förderprogramme umsetzen und fördern lassen können. Weitere Informationen finden Sie unter www.klimaschutz.de/skkk.



Copyright: © Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (18.12.2019)
 
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