Florian Pronold gratuliert N√ľrnberg zu erfolgreichen Klimaprojekten

Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekret√§r im Bundesumweltministerium, √ľbergibt heute dem Oberb√ľrgermeister der Stadt N√ľrnberg, Ulrich Maly, ein Zertifikat √ľber 35 bewilligte Klimaschutz-Projekte und die Menge eingesparter Treibhausgase. 18 in N√ľrnberg bereits abgeschlossene Projekte werden innerhalb von 20 Jahren 25.000 Tonnen CO2-√Ąquivalente einsparen ‚Äď das entspricht dem j√§hrlichen CO2-Aussto√ü von 13.000 Autos (bei 15.000 km Fahrleistung) oder, anders ausgedr√ľckt: Es m√ľssten fast 56.000 B√§ume gepflanzt werden um diese Menge CO2 zu binden. Die Projekte werden alle durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums gef√∂rdert.

Florian Pronold: ‚ÄěDie Klimaschutzprojekte der Stadt N√ľrnberg reichen von der Einf√ľhrung eines Klimaschutzmanagements √ľber die Sanierung von Au√üen- und Innenbeleuchtungsanlagen bis hin zum Ausbau von Radwegen. Dadurch zeigt die Stadt N√ľrnberg, dass sie den Klimaschutz ernst nimmt und umfassend angeht. Zu diesem besonderen Engagement gratuliere ich. Die Projekte schonen das Klima und entlasten durch Energie- und Ressourceneinsparung die Stadtkasse.‚Äú


Seit 2008 sind in N√ľrnberg aus der NKI insgesamt 35 Projekte mit einer F√∂rdersumme von rund 2,26 Millionen Euro bewilligt und gr√∂√ütenteils schon umgesetzt worden. Dabei werden durch 18 bereits abgeschlossene Projekte der Stadt rund 25.000 Tonnen CO2‚Äď√Ąquivalente √ľber einen Zeitraum von 20 Jahren eingespart.
2011 lie√ü die Stadt mit F√∂rderung durch die Kommunalrichtlinie der NKI ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellen, das anschlie√üend durch ein Klimaschutzmanagement umgesetzt wurde. Als ausgew√§hlte Ma√ünahme im Rahmen des Klimaschutzmanagements lie√ü die Stadt das W√ľstenhaus im Tiergarten umfassend sanieren. Allein durch diese Sanierung werden rund 1.620 Tonnen CO2 in den n√§chsten 20 Jahren eingespart.


Dar√ľber hinaus wurden bereits mehrere Lichtsignalanlagen und Teile der Stra√üenbeleuchtung auf LED umger√ľstet, wodurch knapp 16.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Bei seinem heutigen Besuch √ľberreichte Florian Pronold ein weiteres Zertifikat √ľber die Einsparung von 245 Tonnen CO2 durch die Umr√ľstung von Ampeln auf innovative LED-Leuchten innerhalb der n√§chsten 20 Jahre. Von Februar 2018 bis Januar 2019 wurden dabei insgesamt 46 Lichtpunkte auf LED-Technik umger√ľstet und durch die NKI des Bundesumweltministeriums mit 8.000 Euro gef√∂rdert. Der Stromverbrauch reduziert sich dadurch um ca. 89 Prozent.
Auch im Bereich der Innenbeleuchtung hat die Stadt zahlreiche Lichtpunkte saniert, so zum Beispiel im Museum Industriekultur, im Naturhistorischen Museum, in der Veit-Stoß-Realschule und dem Berufsbildungszentrum.


Zus√§tzlich verbesserte die Stadt N√ľrnberg mit F√∂rderung durch die Kommunalrichtlinie die Radverkehrsinfrastruktur. Es wurden Radwege in der Minervastra√üe errichtet, ein L√ľckenschluss im Radwegenetz auf der Rothenburger Stra√üe realisiert und die Radverkehrsf√ľhrung am Knotenpunkt Spittlertorgraben/Am Pl√§rrer umgestaltet, um die Verkehrssicherheit und den Radfluss zu erh√∂hen.


Einige Projekte, wie beispielsweise die Errichtung von Radstreifen zwischen der Schnelldorfer Stra√üe und der Rednitzstra√üe, die Umr√ľstung weiterer Lichtsignalanlagen oder die Sanierung der Innenbeleuchtung in den Verwaltungsgeb√§uden der Stadtentw√§sserung und Umweltanalytik, im Bauhof 2 und in der Kunsthalle N√ľrnberg werden derzeit noch durchgef√ľhrt.


Seit 2008 f√∂rdert und initiiert das Bundesumweltministerium unter dem Dach der NKI in ganz Deutschland Klimaschutzprojekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Bis Ende 2018 wurden bereits mehr als 28.750 Projekte durchgef√ľhrt. Kommunen profitieren ebenso wie Verbraucherinnen und Verbraucher und Unternehmen. Weitere Informationen zu den Programmen und Projekten der NKI finden Sie unter: www.klimaschutz.de.


Die Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten durch ein Klimaschutzmanagement, die Sanierung von Beleuchtungsanlagen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur werden im Rahmen der NKI durch die Kommunalrichtlinie gefördert. Anträge können vom 1. Januar bis 31. März sowie vom 1. Juli bis 30. September eines Jahres gestellt werden. Klimaschutzkonzepte und Klimaschutzmanagement können ganzjährig beantragt werden. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Förderschwerpunkten finden Sie unter: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie.

Auskunft und telefonische Beratung zu den Förderprogrammen der NKI:

Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK)
Deutsches Institut f√ľr Urbanistik
Zimmerstr. 13-15 | 10969 Berlin
Telefon: 030/39001-170
E-Mail: skkk@klimaschutz.de
Internet: www.klimaschutz.de/kommunen



Copyright: © Bundesministerium f√ľr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (27.05.2019)
 
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