GWF 11/2011


Ermittlung der horizontalen und vertikalen Durchlässigkeitsbeiwerte aus Pumpversuchen
G√ľnter Schneider
Zur Ermittlung der zu erwartenden Wassermengen, die bei Grundwasserabsenkungsma√ünahmen in Baustellen zu f√∂rdern sind, oder zur Berechnung der zu erwartenden Grundwassermengen bei Grundwasserversorgungsanlagen werden in der Regel zun√§chst Versuchsbrunnen niedergebracht, aus denen Wasser abgepumpt wird. Zus√§tzlich werden Grundwassermessstellen (GWMst) ausgef√ľhrt, in denen die Bewegungen des Grundwasserspiegels w√§hrend des Pumpvorgangs gemessen werden. Die gef√∂rderten Wassermengen zusammen mit den eingemessenen Wasserspiegellagen lassen dann einen Schluss zu auf die Gr√∂√üe der Wasserwegsamkeit des Grundwasserleiters. Erfasst wird sie bekanntlich durch den Durchl√§ssigkeitsbeiwert kf (m/s), der dann die Wassermengenberechnungen erm√∂glicht. Dieser wird bis heute analytisch durch Ansatz der DUPUIT/THIEM-Gleichungen (D/T) aus den Versuchen bestimmt, ausgenommen vielleicht Gro√üprojekte, bei denen aufwendige numerische Wassermodelle erstellt werden.
Bewertung des R√ľckhalteverm√∂gens von terti√§ren Sandschichten gegen√ľber mikrobiologischen Eintr√§gen in Filterrohrstr√§ngen eines Horizontalfilterbrunnens
Professor Dr. habil. Christoph Treskatis, Prof. Dr. med. Martin Exner, Dr. rer. nat. Christoph Koch, Dr. rer. nat. J√ľrgen Gebel
Zur Absch√§tzung der Eliminationseffektivit√§t der oberfl√§chennahen terti√§ren Sandschichten an einem Brunnenstandort im Lechtal im Sinne des WHO Water-Safety-Plans wurden Modellversuche mit verschiedenen Mikroorganismen durchgef√ľhrt. Der Modellaufbau wurde so gew√§hlt, dass die obersten vier Meter des am Standort anstehenden Sediments im Ma√üstab 1:1 in S√§ulen eingebaut wurden. Um lokale Inhomogenit√§ten des Untergrundes nachzubilden, wurden zwei S√§ulen aufgebaut, die Material aus zwei Bohrungen enthielten. Es konnte durch begleitende Tracerversuche gezeigt werden, dass die im Modell erreichten vertikalen Durchflussverh√§ltnisse den nat√ľrlichen heterogenen Bedingungen gut entsprechen.
Entfernung von Arsen, Nickel und Uran bei der Wasseraufbereitung
Professor Dr.-Ing. Martin Jekel, Dr.-Ing. Carsten Bahr, Dipl.-Ing. Volker Schlitt, Dipl.-Ing. Dr. Dieter Stetter
Arsen, Nickel und Uran erreichen gelegentlich im Rohwasser, das zur Trinkwassergewinnung genutzt wird, Konzentrationen, die eine Entfernung dieser Stoffe erforderlich machen. In den seltensten F√§llen handelt es sich direkt um anthropogene Eintr√§ge; meist stammen diese Stoffe aus nat√ľrlichen Quellen. Allerdings k√∂nnen menschliche Aktivit√§ten die Mobilisierung der Stoffe verursacht haben. In diesem Beitrag werden die wesentlichen Regeln beschrieben, die bei der Beurteilung von notwendigen aufbereitungstechnischen Ma√ünahmen zur Verminderung der Spurenstoffkonzentration und bei der Auswahl geeigneter Aufbereitungsverfahren zu beachten sind. Vorausgesetzt wird, dass Ma√ünahmen gepr√ľft und ggf. ergriffen wurden, um die Eintr√§ge dieser Spurenstoffe in das Wasser zu verhindern bzw. zu minimieren und diese Ma√ünahmen nicht zum Erfolg gef√ľhrt haben.
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