Heft 12 - 2010

- Vom virtuellen Wasser zum WasserfuĂźabdruck
- Erdgas: auf dem Weg ins regenerative Zeitalter
- Smart Metering: Multi-Utility-Communication auf dem Weg der europäischen Harmonisierung


Einfluss aufbereitungstechnischer MaĂźnahmen auf die Wasserbeschaffenheit
Dr.-Ing. Sebastian Hesse, Dr.-Ing. Günther Baldauf
Die folgenden Ausführungen beschreiben die aufbereitungstechnischen Möglichkeiten zur Veränderung der Wasserbeschaffenheit im Hinblick auf die Hauptinhaltsstoffe mit dem Ziel einer Stabilisierung von Wässern zur Vermeidung korrosionschemischer Probleme bei deren Verteilung. Lösungsmöglichkeiten aus der Praxis werden an Fallbeispielen erläutert.
Vom virtuellen Wasser zum WasserfuĂźabdruck
Dipl.-Geogr. Ronny Daniel Keydel
Die Konzepte des virtuellen Wassers und des Wasserfußabdrucks helfen, die mit dem indirekten Wasserverbrauch verbundenen globalen Probleme und Phänomene zu verstehen, sie volkswirtschaftlich und ökologisch zu bewerten und die Suche nach nachhaltigen alternativen Handlungsoptionen anzuregen.
Sicherung der Wasserversorgung nach Naturkatastrophen
Dr. Ramona Gresch-Bruder
Haiti, Pakistan, Indonesien – wie können Menschen in solchen Katastrophenregionen leben? Zigtausende Opfer gibt es im Jahr 2010 zu beklagen und niemand weiß, wann und wo die nächste Katastrophe ausbrechen wird. Im Büro von arche noVa sitzt man immer in den Startlöchern, um schnell Hilfe zu leisten, um Überlebenden beizustehen und ihnen rasch die notwendige Basis - versorgung zu bringen.
Wasseraufbereitung bei Großkatastrophen – Anspruch und Wirklichkeit
Dipl.-Ing. chem. M. Kurt Saygin
Eine WHO-Studie zur Effektivität verschiedener Methoden bei der Bekämpfung von Durchfallkrankheiten führt zu erstaunlichen Ergebnissen in Bezug auf die Wasseraufbereitung.
Die Kundenbilanz – Transparenzinitiative der Wasserwirtschaft
Lic. oec. HSG, M.A. Friederike Lauruschkus, Dr. Jörg Rehberg, Anna Wallbrecht
Trinkwasserpreise stehen zunehmend im Fokus von Medien, Bürgern, Kartellbehörden und Politik. Als natürliches Monopol unterliegt die Wasserwirtschaft einer besonderen Aufmerksamkeit, auch infolge des allgemeinen Anstiegs der Versorgungspreise und auf Grund der Preisunterschiede zwischen Versorgungsgebieten. Dabei steht die Branche unter Rechtfertigungsdruck, denn weder strukturelle noch Leistungsunterschiede werden in der Diskussion ausreichend berücksichtigt. Mit dem Ziel einer leistungsbezogenen Objektivierung dieser Preisdiskussion hat der BDEW auf Initiative der Verbraucherzentrale die so genannte Kundenbilanz entwickelt. Neben Branchenbild und Benchmarkingprozessen dient sie der weiteren Information und Aufklärung.
Mehrbelastungen durch die aktuelle Gesetzgebung im Energie- und Stromsteuerbereich
Dr. Susanne Weber
Aktuell gibt es zwei Gesetzesänderungen, die für die Wasser- und Energieversorger sowie Abwasserentsorger finanzielle Mehrbelastungen bedeuten. Es handelt sich um das Haushaltsbegleitgesetz 2011 und das Gesetz zur Änderung des Energie- und Stromsteuergesetzes. Die ursprünglich geplante massive Steuererhöhung wurde auf Grund von Protesten seitens der betroffenen Unternehmen weitgehend zurückgenommen. Dennoch müssen sich die Unternehmen auf den Wegfall von Begünstigungen einstellen.
Erdgas: auf dem Weg ins regenerative Zeitalter
Dipl.-Ing. Dietmar SchĂĽwer
Auf dem Weg zu einer Vollversorgung durch regenerative Energien werden fossile Energiequellen in der Stromerzeugung weiterhin ihren Platz haben und mittelfristig den Großteil des Energiebedarfs decken müssen. Vor diesem Hintergrund hat das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie im Auftrag von Greenpeace Deutschland eine Studie zur Bewertung des Energieträgers Erdgas und seiner Importabhängigkeit erstellt. Im Folgenden werden die Kernergebnisse dieser Studie mit dem Titel „Erdgas: die Brücke ins regenerative Zeitalter“ vorgestellt.
Innovative Regulierung fĂĽr intelligente Netze
Prof. Dr. Gert Brunekreeft, Christine Brandstätt, Nele Friedrichsen
Die Anreizregulierung für die Energienetze, wie sie in Deutschland 2009 gestartet ist, wurde zur verstärkten Ausschöpfung von Kostensenkungspotenzialen entwickelt, nicht jedoch zur Förderung von Investitionen und Innovationen. Die anstehende Energiewende und die damit einhergehende Entwicklung hin zu Smart Grids bewirkt aber einen umfangreichen Investitions- und Innovationsbedarf in den Netzen. Der regulatorische Rahmen sollte entsprechend „Smart-Grid-gerecht“ weiterentwickelt werden.
Neue Wege der Biokraftstoffproduktion – von der Biomasse zum Biomethan
Dipl.-Ing. agr. Michael Seiffert, Dipl.-Ing. Stefan Rönsch
Neben der bereits in der Praxis etablierten Bereitstellung von Biomethan über den bio-chemischen Umwandlungsweg besteht auch die Möglichkeit, Biomethan durch die thermo-chemische Konversion herzustellen. Dieses neuartige Verfahren ist ein weiterer Schritt in Richtung Energiewende.
DVGW überarbeitet Lastenheft „EDL-Zähler Gas“ auf Grund neuer technischer Rahmenbedingungen
Verm.-Ass. Dipl.-Ing. Frank Dietzsch
Der DVGW hat sich frühzeitig mit der Umsetzung der Anforderungen des § 21 b Abs. 3 a/3 b EnWG (Energiewirtschaftsgesetz) beschäftigt und in einem Lastenheft vom 21. Oktober 2009 (DVGW-Rundschreiben G 04/09) einen pragmatischen Ansatz als Übergangslösung zur gesetzlichen Umsetzung bis zur Einführung von kommunikativen Technologien beschrieben.
Neue DVGW-Arbeitsblätter für den kathodischen Korrosionsschutz erdverlegter Stahlrohrleitungen
Hans Gaugler, Dipl.-Ing. Thomas Laier
Im Zuge des durch die Regulierung der Gasnetze steigenden Kostendrucks hat der kathodische Korrosionsschutz erheblich an Bedeutung gewonnen. Die Möglichkeit, Rohrleitungen im Sinne einer zustandsorientierten Instandhaltung von der Oberfläche aus zu beurteilen, ermöglicht eine optimierte Rehabilitationsstrategie für kathodisch geschützte Rohrleitungen und Leitungsnetze. Die dazu erforderliche Gerätetechnik wurde in den letzten Jahren weiterentwickelt und die Messmethodik optimiert. Beispielhaft seien hier nur die Möglichkeiten der Fernwirktechniken und Fernüberwachung genannt. Derartige Veränderungen erfordern zwangsläufig die Überarbeitung bestehender Regelwerke, wie diese aktuell im Falle der DVGW-Arbeitsblätter GW 12 und G 412 abgeschlossen wurde.
Aufbau und Konzeption der Biogaseinspeiseanlage Wetscherbruch
Techn. Betriebswirt Harald Schmid, Dipl.-Ing. Johannes Daum
Neue Herausforderungen meistern: Die Firma WÄGA Wärme-Gastechnik GmbH hat erstmals eine Biogaseinspeiseanlage erstellt, bei der das aufbereitete Biogas von einer Druckwasserwäsche in ein Hochdrucktransportnetz eingespeist werden sollte. Die damit verbundenen Herausforderungen waren vielfältig.
Steigende Nutzung von Smart Metering bei Netzbetreibern trotz geringer Kundennachfrage
trend:research GmbH
Die Nachfrage nach „Smart Meter“ in Deutschland ist derzeit noch gering – trotz der Pflicht zum Einbau von „intelligenten“ Messeinrichtungen seit Januar 2010 für Neubauten, Totalsanierungen bzw. auf Kundenwunsch. Maßgebliche Marktbarrieren sind, nach Ansicht der Befragungsteilnehmer der trend:research-Studie „Smart Metering (3. Auflage)“, neben fehlenden gesetzlichen Vorgaben und – damit verbunden – Unklarheiten in Bezug auf die Technologien/Standardisierungen mangelndes Kundeninteresse. Ändern könnte sich die Situation durch das Angebot zusätzlicher Dienstleistungen und Produkte, die auf Smart Metering basieren.
Smart Metering: Multi-Utility-Communication auf dem Weg der europäischen Harmonisierung
Ralf Hofmann
Strom-, Gas- und Wasserzähler sollen sich besser verstehen: ein Überblick über die Standardisierungsdiskussion auf europäischer Ebene
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