Wasser und Abfall 12/2010


Bedeutung von Agrarumweltma√ünahmen f√ľr den Grundwasserschutz
Dr. Astrid Kr√ľger
Die Belastung durch Stoffeintr√§ge aus der Landwirtschaft ist nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa eine der aktuellen Herausforderungen f√ľr den Grundwasserschutz. Agrarumweltprogramme (AUP) k√∂nnen einen deutlichen Beitrag zur Minderung der Stoffeintr√§ge leisten. Allerdings reichen sie ohne Weiterentwicklung allein nicht aus, um die Nutzbarkeit des Grundwassers f√ľr den Menschen und die Umwelt fl√§chendeckend zu sichern.
Die Sanierung von Grundwasserschäden aus wasserrechtlicher Sicht
Die Sanierung von Grundwassersch√§den wurde in den letzten Jahren mehrfach in der Bund-/L√§nderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) unter verschiedenen Gesichtspunkten diskutiert. Der Aufsatz gibt einen √úberblick √ľber die rechtliche Betrachtung aus Sicht des Wasserrechts, insbesondere vor dem Hintergrund der neueren Rechtslage nach Wasserhaushaltsgesetz und Umweltschadensgesetz.
Landwirtschaft und Wasserwirtschaft m√ľssen eng zusammenr√ľcken ‚Äď nicht nur wegen der Wasserrahmenrichtlinine
Hans-Joachim Meier
Die Landwirtschaft ist von den Maßnahmenprogrammen zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie betroffen. Die vorhandenen landwirtschaftlichen Nutzflächen sind hier verschiedenen Begehrlichkeiten unterworfen. Unser Redaktionsmitglied Hans-Joachim Meier hat Rainer Tietböhl hierzu einige Fragen gestellt.
Die Ausweisung k√ľnstlicher und erheblich ver√§nderter Gew√§sser in Deutschland ‚Äď eine l√§nder√ľbergreifende Analyse
Dipl. Geogr. Frauke Bathe, Dr. Johannes Schiller
Mit der Ver√∂ffentlichung der Bewirtschaftungspl√§ne gem√§√ü EG-WRRL im Dezember 2009 waren von den EU-Mitgliedstaaten auch die ‚Äěk√ľnstlichen‚Äú und ‚Äěerheblich ver√§nderten‚Äú Gew√§sser f√ľr den ersten Bewirtschaftungszyklus verbindlich auszuweisen. Eine l√§nder√ľbergreifende Analyse der Ausweisungsmethoden zeigt, dass die Bundesl√§nder bei der Definition dieser Gew√§sserkategorie keine einheitlichen Kriterien anlegen. Nachvollziehbarkeit und Vergleichbarkeit sollten verbessert werden.
Die Bedeutung des Public Private Partnership f√ľr die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie
Dr. Jörg Cortekar, Dr. Nadine Hennigs, Stefan Behrens
Ein integraler Bestandteil der Europ√§ischen Wasserrahmenrichtlinie ist die Einbeziehung der √Ėffentlichkeit. Die Umsetzung dieser Anforderung erfolgt im Rahmen so genannter Public Private Partnerships. Die Managementforschung stellt Methoden und Instrumente bereit, um die vielf√§ltigen Abstimmungsprozesse zu analysieren und zu verbessern.
BWK Regelwerk
Ruth Treudt, Dr.-Ing. Birgit Schlichtig
Das BWK-Merkblatt 3 ‚ÄěAbleitung von immissionsorientierten Anforderungen an Misch- und Niederschlagswassereinleitungen unter Ber√ľcksichtigung √∂rtlicher Verh√§ltnisse‚Äú wurde im Jahr 2001 erstmals ver√∂ffentlicht und zuletzt im Jahr 2007 fortgeschrieben. Es hat bundesweit breite Anwendung erfahren und gilt als in der Praxis bew√§hrt. Zur Anwendung des im November 2008 ver√∂ffentlichten BWK Merkblattes 7 ‚ÄěDetaillierte Nachweisf√ľhrung immissionsorientierter Anforderungen an Misch- und Niederschlagswassereinleitungen gem√§√ü BWK-Merkblatt 3‚Äú liegen erste Erfahrungen vor.
Mikroschadstoffe im Grundwasser
Dipl. Landschaftsökologe Kai Dexheimer, Nadine Averesch, Hilger Schmedding
Die Wasserversorger m√ľssen das Roh- und Trinkwasser regelm√§√üig auf mikrobiologische, physikalische und anorganische Parameter untersuchen. Zur Ermittlung potenzieller Risiken kann es notwendig werden, zus√§tzlich auch auf komplizierte organische Mikroschadstoffe untersuchen zu lassen.
Nachentgasung von FCKW-haltigem PU Mehl auf 24 Metern
Ende vorigen Jahres hat die Deutsche Umwelthilfe mit einer umfangreichen Berechnung darauf hingewiesen, dass in den deutschen Entsorgungsbetrieben nicht alle bzw. nur ein geringer Teil der in den K√ľhlger√§ten enthaltenen FCKW-haltigen Gase beseitigt w√ľrden. Dazu hat der Bundesverband Sekund√§rrohstoffe und Entsorgung Stellung genommen und die Vorw√ľrfe der Deutschen Umwelthilfe zur√ľckgewiesen.
Dichtheitspr√ľfung von Grundst√ľcksentw√§sserungsanlagen nach dem neuen Wasserhaushaltsgesetz
Michael Wiedemann
√úber die rechtliche Verpflichtung der Grundst√ľckseigent√ľmer, die Dichtheit der Grundst√ľcksentw√§sserungsanlagen nicht anlassbezogen, sondern in bestimmten Fristen zu pr√ľfen oder pr√ľfen zu lassen, besteht erhebliche Unsicherheit. Der Frage wird auf der Grundlage des neuen Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) nachgegangen.
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