Heft 12 - 2009

- Mit Smart Metering lässt sich Geld verdienen
- Das Erdgasnetz als Stromspeicher
- Trinkwasserwärme-Nutzung in der kommunalen Wasserwirtschaft
- ...


Das Erdgasnetz als Stromspeicher
M. Eng. Jens H√ľttenrauch, Dipl.-Ing. (FH) Stefan Sch√ľtz, Dipl.-Ing. (FH) Gert M√ľller-Syring
Zus√§tzlich zur Einspeisung von Biogas kann auch regenerativ erzeugter Wasserstoff zum ‚Äěgreening of gas‚Äú und damit zur Steigerung der Attraktivit√§t des Energietr√§gers Erdgas beitragen. Neben den √∂kologischen Vorteilen treten dabei aber auch Fragen hinsichtlich technischer und wirtschaftlicher Machbarkeit einer Wasserstoffeinspeisung ins Erdgasnetz auf. Diese Fragestellungen sind Gegenstand laufender und zuk√ľnftiger Forschungs- und Demonstrationsprojekte.
Leckstellen in Gasrohrnetzen: Aufsp√ľren mit Unterst√ľtzung durch GIS und GPS
Dipl.-Ing. Detlef Huber, Dipl.-Ing. Michael Berteld
Die GPS-Technik erm√∂glicht heutzutage effizientere Arbeitsabl√§ufe bei der Gaslecksuche und -ortung. Dank der Verkn√ľpfung mit der Dokumentation im Geografischen Informationssystem (GIS) lassen sich die Netzkontrolle, die Mehrjahresplanung und k√ľnftig auch die Instandhaltung wesentlich optimieren. Nach erfolgreich verlaufenen Tests haben die Industriellen Werke Basel (IWB) das System f√ľr ihr gesamtes Erdgasleitungsnetz eingef√ľhrt. Neben Kosteneinsparungen wurden parallel deutliche Qualit√§tssteigerungen in der Gasleckortung erreicht.
Zustandsorientierte oder planmäßig vorbeugende Instandhaltung? Was ist der Königsweg? Teil 2
Dipl.-Ing./-Umweltwiss. Michael Schutt
Im zweiten Teil des Beitrags wird eine Optimierung des Instandhaltungsprozesses erläutert. Hinsichtlich des Arbeitsumfangs, des Zeitbedarfs und der Zyklen lässt sich dieser durch den Betreiber klar bemessen, festlegen und in entsprechende Instandhaltungspläne einordnen.
Bionik im Leitungsbau: Grundstock f√ľr Neuentwicklungen
Dr.-Ing. Wolfgang Berger, Dipl.-Phys. Jörg Labahn
Millionen Jahre evolution√§rer Naturprozesse bringen biologische Strukturen hervor, die sich als Gestaltungsanregungen f√ľr die Technik anbieten. Welche Rolle die Natur als Grundlage f√ľr neuartige Entwicklungen auf dem Gebiet des Leitungsbaus spielt, zeigen die nachfolgenden Beispiele.
Membrantechnik zur Enthärtung: Vorgehensweise bei der Pilotierung
Andr√© Herber, Steffen Greger, Dr.-Ing. Uwe M√ľller, M. Sc., Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Hermann L√∂hner
Zur zentralen Enth√§rtung von Trinkwasser werden zunehmend Membranverfahren eingesetzt. Hierbei kommen Nanofiltrations- bzw. Niederdruckumkehrosmosemembranen (NF/LPRO) zum Einsatz. Am Beispiel des Zweckverbandes Filderwasserversorgung wird gezeigt, welche Gr√ľnde im konkreten Fall f√ľr eine Pilotierung sprachen und wie die Pilotierung aus organisatorisch-technischer Sicht durchgef√ľhrt wurde.
Internationale Managementnormen ISO 24510 bis 24512 ‚Äď Bedeutung f√ľr die deutsche Trinkwasserversorgung
Dipl.-Ing. Horst Schlicht
Ende 2007 sind drei neue ISO-Normen erschienen. Die in dieser ISO-Normenreihe aufgestellten Anforderungen erreichen bei Weitem nicht das kontinuierlich gewachsene hohe Qualit√§tsniveau der Wasserdienstleistungen in Deutschland. Bei einer √úbernahme der drei Normen f√ľr Deutschland w√ľrden die allgemein anerkannten Regeln der Technik in Frage gestellt, da auf lokaler Ebene neue Vereinbarungen auf niedrigem Niveau getroffen werden k√∂nnen und der deutsche Qualit√§tsstandard verw√§ssert werden k√∂nnte.
Trinkwasserwärme-Nutzung in der kommunalen Wasserwirtschaft
Detlef Bull, Dipl.- Ing. (FH) Enrico Koblenz
Die OEWA Wasser und Abwasser GmbH ist unter die Erfinder gegangen. Der Umweltdienstleister mit Hauptsitz in Leipzig befindet sich auf dem Weg, die im eigenen Haus entwickelte Technologie einer Trinkwasserwärmepumpe international patentieren zu lassen. Mit den besten Aussichten.
Kurzfristig handeln, langfristig denken
Dr. Marc Nicolai, Dr. Martin Ploss
Nicht nur in der Krise ist eine Verbesserung der Liquidität Pflicht.
Lohnt sich die Versorgung neuer Wohngebiete mit Erdgas f√ľr Gasversorgungsunternehmen noch?
Dipl.-Ing. Jens Dietrich
Nach wie vor ist festzustellen, dass viel Unsicherheit hinsichtlich des Neubaus von Gasnetzen in neuen Wohngebieten besteht. Auf der Basis der Gasnetzentgeltverordnung in Verbindung mit der Anreizregulierungsverordnung wird eine Bewertung durchgef√ľhrt, inwieweit es f√ľr Gasversorgungsunternehmen noch interessant ist, neue Wohngebiete mit Erdgas zu versorgen. Vorab wird gepr√ľft, ob seitens der Immobilienbesitzer √ľberhaupt noch Interesse an Erdgas besteht.
Forschungsprogramm ‚ÄěPumpencheck‚Äú ‚Äď Gro√üe Energiepotenziale bei Wasserversorgungsunternehmen
Ernst A. M√ľller, Roland Jeschke, Beat Kobel
Die Pumpen sind das Herzst√ľck und gleichzeitig die gr√∂√üten Stromverbraucher der Wasserversorgungsunternehmen. In einem Forschungsprogramm in der Schweiz wird nun ein Pumpencheck entwickelt, mit dem ein Betreiber rasch und einfach absch√§tzen kann, bei welchen Pumpen gr√∂√üere Energiepotenziale zu erwarten sind (Grobcheck), und mit dem anschlie√üend in der Planung eine energetisch und wirtschaftlich optimale Pumpe ermittelt werden kann (Feincheck).
Wasserversorgung in Entwicklungsl√§ndern ‚Äď ein Beispiel aus Tansania
Dipl.-Ing. chem. M. Kurt Saygin
Wie schwierig die Gratwanderung zwischen dem durchaus ehrenwerten Wunsch, die Wasserversorgung in √§rmeren Gebieten dieser Welt zu verbessern, und den gesetzlichen Bestimmungen und Fallstricken ist, zeigt ein aktuelles Langzeitprojekt der ‚ÄěIngenieure ohne Grenzen e. V.‚Äú in einer der √§rmsten Gegenden von Afrika: dem Hochland von Karagwe in Tansania.
Muffenverbindungen f√ľr Gussrohre
Wolfgang Rink
Innovationen und Entwicklungen bei l√§ngskraftschl√ľssigen Verbindungen duktiler Gussrohre nach DIN EN 545 [1]
Daseinsvorsorge ‚Äď Aufgabe der kommunalen Selbstverwaltung
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Merkel
Verfehlt die staatliche Kontrolle der Gas- und Wasserversorgungsunternehmen ihre eigentlichen Ziele?
Demonstrationsprojekt zur Holzvergasung auf der Schwäbischen Alb
Dipl.-Ing. Peter Naab, Dr.-Ing. Martin Bernhart
Ab dem Jahr 2011 soll die Technologieplattform Bioenergie und Methan (TBM), die aus Holz, Biomassereststoffen und Wasserdampf ein wasserstoffreiches Brenngas erzeugt, im interkommunalen Gewerbepark Schw√§bische Alb bei Geislingen-T√ľrkheim in Baden-W√ľrttemberg ihren Betrieb aufnehmen.
Gefahren durch die Internetnutzung nehmen zu
Georgeta Toth
Mit dem zunehmenden Einsatz von Informationstechnologien steigen auch die Sicherheitsanforderungen. Betrieb und Management verschiedener Sicherheitskomponenten werden zur Herausforderung.
Mit Smart Metering lässt sich Geld verdienen
Sina Luckhardt
Intelligente Zählertechnik markiert eine der einschneidendsten Innovationen auf dem Messstellenmarkt der letzten Jahrzehnte. So groß die Vorteile der Smart Meter sind, so groß sind zugleich die Vorbehalte, die vor allem Stadtwerke und kleinere Energieversorger haben. Ihre Bedenken gelten weniger der Technik, sondern mehr dem finanziellen Aufwand, den sie erfordert. Rechnen sich die Investitionen tatsächlich? Eine neue Studie, die von der LBD-Beratungsgesellschaft erstellt wurde, zeigt, wie sich Smart-Metering-Systeme durch effiziente Prozesse und neue Produkte refinanzieren.
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