Wasserwirtschaft 12 / 2009

- Airborne Hydromapping
- Kontrollarmaturen in Wasserversorgungsnetzen
- √Ėkologische Umgestaltung der Mittleren Altm√ľhl
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Airborne Hydromapping ‚Äď die luftgest√ľtzte Kartierung von Flachwasserbereichen
ZT Dipl.-Ing. Frank Steinbacher, Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Markus Aufleger, Martin Pfennigbauer, Andreas Ullrich
Luftgest√ľtztes Laserscanning zur fl√§chendeckenden Vermessung der Topografie hat sich in den vergangenen Jahren als √§u√üerst leistungsf√§higes Verfahren durchgesetzt. Die politischen Vorgaben (EG-Wasserrahmenrichtlinie) aber auch die weiter zunehmende Bedeutung des Gew√§ssermonitorings (Hochwasserschutz, √∂kologische Fragestellungen u. a.) begr√ľnden einen enormen Bedarf an Vermessungsarbeiten in Staur√§umen, Fl√ľssen und B√§chen. Gew√§ssersysteme sind einem st√§ndigen Wandel unterworfen, ihr Sohlenverlauf muss somit regelm√§√üig neu erfasst werden. Die luftgest√ľtzte Hydrografie beinhaltet das Potenzial den technischen, wissenschaftlichen und politischen Fragestellungen eine L√∂sung zu bieten.
Vergleichende Betrachtungen zu mobilen Hochwasserschutzsystemen f√ľr den Objektschutz
Dipl.-Ing. Marc Kr√ľger, Univ.-Prof. Dr.-Ing. J√ľrgen Jensen, Dipl.-Ing. J√∂rg Wieland
Tempor√§re mobile Hochwasserschutzma√ünahmen sind √ľberwiegend im Siedlungs- und Objektschutz des technischen Hochwasserschutzes angesiedelt. Neben der traditionellen planm√§√üigen und notfallm√§√üigen Klassifizierung solcher Systeme erscheint eine erg√§nzende Neuklassifizierung von mobilen Objektschutzma√ünahmen ‚Äěam Objekt‚Äú und ‚Äěvor dem Objekt‚Äú sinnvoll. √Ėkonomische mobile Hochwasserschutzsysteme zur Sicherung von Geb√§ude√∂ffnungen, Uferpromenaden oder ganzen Stra√üenz√ľgen sind als Alternative zu station√§ren Hochwasserschutzsystemen unweit der gro√üen Fl√ľsse, gerade bei St√§dten und Kommunen mit ufernaher Bebauungsdichte, unverzichtbar. Deren Entwicklung erfordert einen hohen technischen Aufwand, um eine hohe Gebrauchs- und Funktionsf√§higkeit zu garantieren, welche z. T. nur mit wasserbaulichen Modellversuchen verifiziert werden kann.
Wasserbauliche Modelluntersuchungen zur Erweiterung des Pumpspeicherkraftwerks Vianden in Luxemburg
Dipl.-Ing. Thomas Mohringer, Dr.-Ing. Frank Seidel, Prof. Dr.-Ing. habil. Boris Lehmann, Prof. Dr.-Ing. Franz Nestmann
Das Pumpspeicherkraftwerk (PSW) Vianden z√§hlt zu den leistungsst√§rksten Wasserkraftwerken Europas. Da das PSW um eine zus√§tzliche Pumpturbine erweitert wird, wurde das Institut f√ľr Wasser und Gew√§sserentwicklung (IWG) der Universit√§t Karlsruhe (TH) beauftragt, dazu einen hydraulischen Modellversuch durchzuf√ľhren. Dabei wurde die hydraulische Kontur des neuen Ein- und Auslaufbauwerkes optimiert. Es wurden die Sediment- und Str√∂mungssituation auf √Ąnderungen bez√ľglich des Ist-Zustandes untersucht und f√ľr die Bauphase konnte ein reibungsfreier Betrieb nachgewiesen werden. Der Modellversuch hat ma√ügeblich dazu beigetragen, Planungssicherheit bez√ľglich der hydraulischen Funktion der neuen Anlage zu erlangen.
Betrachtungen zum Abfluss √ľber ein breitkroniges Wehr
Prof. Dr.-Ing. Stefan Heimann
Beim Abfluss √ľber ein breitkroniges Wehr stellt sich die minimale spezifische Energieh√∂he ein, nicht jedoch die Grenztiefe, obwohl hier hydrostatische Verh√§ltnisse vorliegen. F√ľr dieses scheinbare Paradoxon wird im folgenden Beitrag eine Erkl√§rung gegeben, die anhand von Versuchen belegt wird.
Kontrollarmaturen in Wasserversorgungsnetzen
Dr.-Ing. Sami Ates
Die Simulation hydraulischer Verh√§ltnisse im Rohrnetz kann f√ľr die Betriebssicherheit und Effizienzsteigerung des Versorgungssystems einen hohen Beitrag leisten. Derartige Simulationsmodelle m√ľssen auch komplexe Wasserversorgungsnetze mit Kontrollarmaturen einbeziehen. F√ľr diese Aufgabenstellung werden die historischen Entwicklungslinien eines numerischen L√∂sungsansatzes f√ľr die Rohrnetze mit Kontrollorganen dargestellt und die Aufgaben der Absperr- und Regelarmaturen und deren Behandlung im Simulationsmodell differenziert kurz erl√§utert.
√Ėkologische Umgestaltung der Mittleren Altm√ľhl
Dipl.-Ing Hannes H√ľttinger
Im Rahmen des bayerischen ‚ÄěAuenprogramms‚Äú hat sich das Wasserwirtschaftsamt Ansbach zum Ziel gesetzt, die Mittlere Altm√ľhl von Gunzenhausen bis Treuchtlingen umfassend √∂kologisch umzugestalten. Dadurch soll sowohl das anthropogen √ľberformte Gew√§sser, als auch die angrenzende Talaue wieder hin zu einem ungest√∂rten, vielf√§ltigen Lebensraum f√ľr Flora und Fauna entwickelt werden. Im Zusammenhang mit der Errichtung eines Kurparks in der Stadt Treuchtlingen wurde bereits vor √ľber 15 Jahren ein kleines Teilst√ľck neu gestaltet. Seit etwa 10 Jahren wird nun intensiv an der Renaturierung des etwa 23 km langen Altm√ľhlabschnittes gebaut. Im Jahr 2009 sind rund 80 % erfolgt. Ziel ist es, bis zum Jahre 2015 die Gesamtma√ü¬≠nahme fertig zustellen. Die Gesamtkosten betragen rund 8 Mio. Euro, davon ca. 3 Mio. f√ľr den umfangreichen Grunderwerb.
140 Jahre AFRISO ‚Äď Fortschritt aus Tradition
Jörg B. S. Bomhardt
Die Zaber ist ein rund 22 km langer, linksseitiger bzw. westlicher Nebenfluss des Neckars im Landkreis Heilbronn im nord√∂stlichen Baden-W√ľrttemberg. Das flache nicht schiffbare Gew√§sser entspringt s√ľdlich von Zaberfeld im Stromberg und flie√üt in √∂stliche Richtung durch die St√§dte und Gemeinden Zaberfeld, Pfaffenhofen, G√ľglingen und Brackenheim, bis sie in Lauffen in den Neckar m√ľndet. Auf ihrem Weg durchschneidet sie in G√ľglingen recht mittig und frech pl√§tschernd das Firmengel√§nde der AFRISO-EURO-INDEX und trennt die Produktionshallen von den Verwaltungsgeb√§uden, wobei jedoch eine kleine Br√ľcke wieder Verbindung schafft. Die Firma, die bereits seit den 1950er Jahren Produkte f√ľr den Umwelt- und Grundwasserschutz vertreibt, feiert in diesem Jahr ihr 140j√§hriges Bestehen.
Die Bewertung der Belastungen des Sees Cerknica durch Stickstoff und Phosphor
Dr. Darko Drev, Dr. Mitja Slane, Assoc. Prof. Dr.-Ing. JoŇĺe Panjan
Der See Cerknica ist ein periodischer See mit einer Oberfl√§che von 26 km2 und einem Volumen von 80 km3. Die gesamte Umgebung umfasst 270 km2 mit einer Population von 15 000 Einwohnern. In diesem Beitrag werden nat√ľrliche und anthropogene Belastungen des Sees mit Stickstoff und Phosphor behandelt. Es wurde festgestellt, dass die gr√∂√üte Belastung aus der Landwirtschaft resultiert, die 85 % des Phosphors und 87 % des Stickstoffs beisteuert. Der Rest kommt von den kommunalen Kl√§ranlagen, wobei die Industrie nur einen unbedeutenden Anteil von 1 % beitr√§gt.
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