Mit RFID zur innovativen Kreislaufwirtschaft 2009

Herausgeber: Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban & Dipl.-Ing. Gerhard Halm
Fachgebiet AbfalltechnikInstitut fĂĽr Wasser, Abfall, Umwelt


Grundlegendes zu RFID-Systemen
Knut Ehring, Martin Hartwigsen
Die erfolgreiche Einführung und Umsetzung der Transponder-Technologien in den vergangenen Jahren hat ein breites Feld von Anwendungen in den Bereichen Handel, Dienstleistung, Logistik und Industrie hervorgebracht. Kontinuierlich werden weitere Lösungen durch RFID erschlossen bzw. optimiert und die etablierten RFID-Technologien in der Performance immer weiter verfeinert. Im Folgenden wollen wir uns eine grundlegende Übersicht zu RFID-Systemen verschaffen.
Ăśberblick ĂĽber verschiedene RFID-Anwendungen
Dr. Christian Kern
Die Welt der RFID-Anwendungen ist groß und in ihrer Vielfalt fast unüberschaubar geworden. RFID ist eine Schlüsseltechnologie, die in vielen Bereichen eingesetzt werden kann und vollkommen neue Horizonte zur Rationalisierung von Produktionsprozessen und Arbeitsabläufen sowie zur Vereinfachung der Personenidentifikation und zur Fälschungssicherung eröffnet. RFID ermöglicht generell die Abbildung der Realität (Sachebene) auf einer virtuellen Ebene und wird so Teil eines universellen Kontrollinstruments für Prozesse.
Wirtschaftlichkeitsberechnung von RFID-Systemen in kleinen und mittelständischen Unternehmen
Dipl.-Wirt.-Ing. Tobias Rhensius, Dipl.-Inform. Dipl.-Kfm. Daniel DĂĽnnebacke
In den vergangenen Jahren hat der Einsatz von Informationstechnologien und ITSystemen in den verschiedenen Unternehmensbereichen auch in der Kreislaufwirtschaft kontinuierlich zugenommen. Auf die wachsenden Anforderungen, wie beispielsweise sinkenden Kosten bei gleichzeitig steigender Transparenz der Prozesse, einer hohen Reaktionsfähigkeit oder einer durchgängigen Rückverfolgbarkeit, reagieren viele Unternehmen durch verstärkten Einsatz von IT und die zunehmende Integration von IT-Systemen.
Wirtschaftliche Anreize/Aspekte fĂĽr eine Wiederverwendung
Dr.-Ing. Ralf BrĂĽning, Dr.-Ing. Bernd Rosemann, Martin Plumeyer, Jenny Steinborn
Der Richtlinienausschuss „VDI 2343 – Recycling elektr(on)ischer Geräte“ wurde 1996 gebildet um die betroffenen Kreise in ihrer Arbeit zu unterstützen. Dem Ausschuss gehören Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung an, die ihre Richtlinienarbeit ehrenamtlich einbringen. Ziel ist es, praxistaugliche und rechtskonforme Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Dabei werden die Gesichtspunkte Demontage, Logistik, Aufbereitung, Verwertung, Vermarktung und ReUse von Experten in Unterausschüssen bearbeitet und in einem Gesamtausschuss koordiniert. Bevor auf den Schwerpunkt des Beitrages (der Wiederverwendung von elektr(on)ischen Geräte eingegangen wird, soll im Folgenden kurz die Struktur vorgestellt und die Schwerpunkte der einzelnen Blätter der VDI – Richtlinie dargestellt werden.
Individuelle Herstellerverantwortung – so kann es gehen
Dr.-Ing. Sven Grieger
PowerPoint Präsentation mit 16 Folien
RFID als Medium einer innovativen Kreislaufwirtschaft
Dr.-Ing. Stephan Löhle, Dipl.-Ing. Henriette Groh, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban
Radio Frequency Identification oder kurz RFID wird bereits in vielen Wirtschaftsbereichen erfolgreich eingesetzt. Hervorzuheben sind Anwendungen in logistischen Prozessen und dem Supply Chain Management, in denen die Einführung der RFIDTechnologie weit fortgeschritten ist. Überwiegend sind bei diesen Anwendungen die Ladungsträger (z. B. Palletten und Kisten) oder die Umverpackungen mit RFIDTranspondern ausgestattet und automatisieren so die weitere Organisation und den Umgang mit den enthaltenen Gütern.
Der Einsatz der RFID-Technologie im Einzelhandel Fallstudie: Karstadt Warenhaus GmbH
Tom Vieweger
Die allgemeine Kaufzurückhaltung vieler Konsumenten, aufgrund der Unsicherheit am Arbeitsmarkt sowie in der persönlichen Zukunftsplanung, hat in weiten Teilen des Einzelhandels zu einer Umsatzstagnation auf gleichzeitig wachsenden Flächen geführt. Der Kampf um Marktanteile ist intensiver geworden, die Margen fallen entsprechend knapp aus.
RFID-Funktionalität für Pharmafaltschachteln zum Schutz vor Plagiaten
Dipl.-Ing. Lennart Schulz
In den letzten Jahren hat die Produktpiraterie in der pharmazeutischen Industrie drastisch zugenommen. Allein im Jahr 2008 stieg die Anzahl der an den EUAußengrenzen beschlagnahmten pharmazeutischen Artikel um 57 % im Vergleich zum Jahr 2007 (über 4 Mio. Stück) an. Die Tatsache, dass gefälschte Arzneimittel eine potentielle Bedrohung für die Gesundheit der Verbraucher darstellen, macht die ansteigende Zahl an sichergestellten Plagiaten in besonderem Maße besorgniserregend. Dass Medikamente in den letzten Jahren immer häufiger Gegenstand von Fälschungen geworden sind, ist auf die hohen Gewinnchancen zurückzuführen.
Das Total Waste Concept
Raoul Janssen
In der heutigen Welt, die gekennzeichnet ist durch Globalisierung, wachsende Bevölkerung und „Wegwerf-Mentalität“, wird es immer wichtiger Konzepte zu entwickeln, die sich diesen Anforderungen der ansteigenden Müllmengen stellen können. Unter den Prämissen, dass die „totalen Entsorgungskosten“ (Entsorgung, Verarbeitung, Recycling, usw.) sehr stark ansteigen werden und der Abfall in der Zukunft ein Luxusartikel sein wird, hat Envicomp sich die Aufgabe gestellt, pragmatische Lösungen zu entwickeln.
ZukĂĽnftige Risiken des Eintrags von RFID-Tags in die Siedlungsabfallentsorgung
Dipl.-Ing. Lorenz Erdmann
Der gegenwärtige Einsatz von Radio Frequency Identification (RFID) - Anwendungen stellt die derzeitigen Entsorgungssysteme für Siedlungsabfall in Deutschland vor keine nennenswerten Herausforderungen. Vor dem Hintergrund der rasant zunehmenden Verbreitung von RFID-Tags stellt sich jedoch erstens die Frage nach zukünftigen Risiken eines massenhaften Eintrags von RFID-Tags in die Siedlungsabfallentsorgung und zweitens die Frage, ob Maßnahmen gemäß des Vorsorgeprinzips notwendig sind.
Datenschutzrecht in RFID-unterstĂĽtzten Entsorgungsprozessen
Dr.jur. Silke Jandt
Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Entsorgungswirtschaft und dem Datenschutzrecht? In der Vergangenheit konnte diese Frage mit einer knappen Antwort beschieden werden. Der bisher nahezu einzige datenschutzrechtliche Aspekt, der die Abfallentsorgung betrifft, ist das datenschutzkonforme Schreddern von Akten und Datenträgern. Sofern deren Dokumente personenbezogene Daten enthalten, müssen sie derart vernichtet werden, dass die Wiederherstellung und die Kenntnisnahme der Daten durch unberechtigte Personen ausgeschlossen ist.
RFID Datenerhebung als Sicherheitsrisiko
Florian Kerschbaum
RFID Sicherheit hat sich ursprünglich mit zwei Problemen beschäftigt: Datenschutz und Authentifizierung. Im Datenschutz wird ein ordnungsgemäß funktionierender Tag von einem nicht autorisierten Leser angegriffen und bei der Authentifizierung wird einem ordnungsgemäß funktionierenden Leser ein gefälschter Tag untergeschoben. Das Problem des Datenschutzes wurde durch RFID Authentifizierungsprotokolle weitestgehend gelöst. Der Grundgedanke eines sicheren RFID Authentifizierungsprotokoll ist: Ich sag’ Dir wer Du bist und Du sagst ja. Nur kann man dies geschickter lösen als für jeden Rateversuch einen Lesevorgang mit dem Tag durchzuführen.
Internet der Dinge – Leben in einer vernetzten Welt
Prof. Dr. Alexander RoĂźnagel
Die Entsorgungswirtschaft beschäftigt sich mit der letzten Station im Lebenszyklus der Dinge. Sie verfolgt dabei die gesetzlichen Zielsetzungen der Wiederverwendung, der stofflichen und energetischen Verwertung und der umweltverträglichen Entsorgung. Für die Erfüllung dieser Aufgaben würde eine völlig neue Grundlage geschaffen, wenn die Dinge ein eigenes Internet hätten. Diese pointierte Ausdrucksweise steht für die technische Möglichkeit, jedes Ding zu identifizieren, Angaben zu jedem Ding zu speichern, die Geschichte eines jeden Dings zu protokollieren und den Zugriff auf all diese Informationen über das Internet verfügbar zu machen.
RFID – quo vadis? Aktueller Stand und zukünftige Entwicklung von RFID- und anderen AutoID-Technologien
Wolf-RĂĽdiger Hansen
PowerPoint Präsentation mit 13 Folien
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