12-2007


Herstellung einer Entwässerungsbohrung im Braunkohlentagebau
Dipl.-Ing. Hermann L√ľbbers, Dr. Ing. Bernd Rechenberger
Horizontalbohrtechnik Der Abbau von Rohstoffen im Tagebau in Tiefen ab 100 Metern ist nur mit einer massiven Absenkung des Grundwassers zu realisieren. Hinzu kommen Wasserläufigkeiten durch den Anschnitt der Grundwasserleiter verschiedener Schichten. Da mittels Vertikalfilterbrunnen keine ausreichende Entwässerung zu erzielen ist, kam im Tagebau Jänschwalde Horizontalbohrtechnik zur Errichtung eines Horizontalfilterbrunnens zum Einsatz – mit Erfolg.
Der Pauschalvertrag (im Rohrleitungsbau) – ist „pauschal wirklich pauschal“?
Dr. Iris Oberhauser, Mark Binner
Vertragssicherheit Diese Aussage wird nach wie vor von Auftraggebern eines Pauschalvertrages getätigt, um unliebsame Nachtragsforderungen abzuwehren. Auf Grund der sehr unterschiedlichen Typen des Pauschalvertrages greift diese Aussage jedoch zu kurz. Denn die pauschale Vergütung erfasst zunächst nur die Vergütungsseite, während das zu der vereinbarten Vergütung geschuldete Leistungs-Soll – wie bei jedem Vertrag – auf der Basis des kompletten Vertrages, insbesondere seiner Vertragsgrundlagen, dabei v. a. der Leistungsbeschreibung und der Planunterlagen, zu ermitteln ist.
Schweißtechnische Qualit√§tsanforderungen nach DIN EN ISO 3834 im Stahlrohrleitungsbau
Dipl.-Ing. Jan Wittorf
Qualitätsmanagement Schweißtechnische Qualitätsmanagementsysteme werden mittlerweile in fast allen Branchen angewendet, in denen geschweißt wird. Entsprechend besteht auch im Rohrleitungsbau gemäß den DVGW-Arbeitsblättern GW 301 sowie GW 350 die Forderung, dass die in DIN EN ISO 3834 (vormals DIN EN 729) beschriebenen Anforderungen zu erfüllen sind. In diesem Beitrag werden diese Anforderungen dargestellt und Hinweise zur Umsetzung für Rohrleitungsbauunternehmen gegeben.
Grabenlose Verlegung mit PE
Ralf Glanert, Dipl.-Ing. Frederik Lipskoch
Leitungsrehabilitation Hauptaufgabe für die Betreiber der Rohrleitungsnetze ist es, die Substanz der Infrastruktur auf konstant hohem Niveau zu halten bzw. wieder auf einen hohen technischen Standard zu bringen. Rehabilitationsstrategien unter Einbeziehung der vorhandenen Substanz sind gefordert. Grabenlose Verfahren sind hier auf dem Vormarsch. Je nach Verfahren gilt es, in Abhängigkeit vom Einsatzgebiet Materialentscheidungen zu treffen. Mittlerweile nimmt die Kunststoffpenetration über alle Anwendungen stetig zu. Da Kunststoff aber nicht gleich Kunststoff ist, gilt es hier zu sortieren.
Einsatz von EPSBettungskissen im Kanalbau
Dipl.-Ing. Martin Liebscher, Dipl.-Ing. Bianca Diburg
Einsparpotenziale Innovative, kostengünstige und umweltfreundliche Kanalbautechniken können ein hohes Einsparpotenzial bei Investitionen in zukünftige Kanalerschließungsmaßnahmen darstellen. In diesem Zusammenhang hat das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur den Einsatz von neuartigen Bettungskissen aus expandierbarem Polystyrol-Hartschaum (EPS) praxisnah untersucht und verschiedene Baumaßnahmen begleitet sowie wesentliche Bauphasen dokumentiert.
Schatzsuche in Neptuns Reich – Diamantenabbau vom Meeresgrund
Dipl. Ing. Hermann Josef von Wirth, Willi Schmitz
Subsea Diamond Mining Die Förderung von Diamanten erfolgt nicht nur an Land, sondern auch mittels Bohrvorhaben direkt vom Meeresboden. Beschrieben werden die technisch anspruchsvolle maritime Explorationsvorbereitung und deren Umsetzung, der Aufbau und die Arbeitsweise der heutigen Bohrschiffe, die Betriebssicherheit und die Verfügbarkeit der benötigten Anlagentechnik. Außerdem wird ein Ausblick auf die Zukunftsperspektiven des „Subsea Diamond Minings“ gegeben.
Automatisierung und Weiterentwicklung von HDD-Anlagen (Teil 3)
Dr. Hans-Joachim Bayer
Horizontalbohrtechnik HDD-Anlagen werden immer kompakter und erschließen sich immer neue Anwendungsfelder: Neben kleinen Grubenbohrgeräten spielt die Teilautomatisierung eine zunehmende Rolle und im Felsbohren werden immer neue Dimensionen realisiert. Als dritter und vorerst letzter Teil (vgl. bbr 4 + 12/2005) gibt der Beitrag Aufschluss über die aktuellen und neuen Möglichkeiten im Bereich der Horizontalbohrtechnik.
Energiepfähle als Schnittstelle zwischen Spezialtiefbau und Haustechnik
Dr.-Ing. Nico von der Hude, Michael Sauerwein
Klimatisierung von Gebäuden Steigende Energiepreise haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass das Interesse an innovativen Techniken zur Klimatisierung von Gebäuden stark zugenommen hat. Energiepfähle sind ein ressourcenschonender Lösungsansatz aus dem Gebiet der oberflächennahen Geothermie, bei dem Wasser als Wärmeträger zum Temperaturausgleich zwischen einem Erdspeicher und den Innenräumen fungiert. Erläutert werden konstruktive Aspekte bei der Ausführung von Wärmetauschern und Schnittstellen zu anderen Gewerken, insbesondere der Haustechnik.
CO2-Erdsonde basierend auf dem Gravitationswärmerohrprinzip
Dr. Roman Zorn, Dr. Hagen Steger
Erdwärmesondensysteme Eine viel versprechende Alternative zu klassischen solebetriebenen Erdsonden stellen CO2-Erdwärmesonden nach dem Prinzip des Wärmerohrs dar. Selbstzirkulierende CO2-Erdwärmesonden versprechen besonders vorteilhaft zu sein, weil gegenüber dem Betrieb einer Sole-Erdwärmesonde keine zusätzliche Energie für den Betrieb einer Solepumpe erforderlich ist. Dazu besteht ein weiterer wesentlicher Vorteil solcher Sondenlösungen darin, dass CO2 im Allgemeinen unbedenklich für Grundwasser ist und somit eine ideale Lösung für wasserwirtschaftlich sensible Gebiete zur Verfügung steht. Erstmals wurde ein CO2-Wärmerohrsystem bis in eine Teufe von 250 Metern realisiert.
Grundwasserverprobung im Drehbohrspülverfahren ohne Ausbau des Bohrstrangs
Manfred Bernardi
Trinkwasserversorgung Im Frühjahr 2007 bohrte die Exploration Drilling International GmbH erfolgreich mit dem Bohraufsatz Fluid Finder in Namibia. Der Auftrag des Department of Water Affairs umfasste zwei Bohrungen bis in Tiefen von 150 Metern mit je vier Verprobungen, um die qualitativ unterschiedlichen Wasserleiter zu bestimmen. Der Bohraufsatz ermöglicht Unternehmen, Wasserproben in jeder beliebigen Teufe, zu jedem Zeitpunkt und in beliebiger Anzahl während des Drehbohrspülverfahren zu ziehen, ohne dabei den Bohrstrang ausbauen zu müssen.
Erhöhte Koloniezahlen im Trinkwasserverteilungssystem – Ursachen und Gegenmaßnahmen
Dr. rer. nat. Andreas Korth, Dr. rer. nat. Lars Henning, Dr.-Ing. Burkhard Wricke
Trinkwasserverteilung Erhöhte Koloniezahlen in Trinkwasserverteilungssystemen, in der Praxis als Aufkeimung bezeichnet, sind ein Phänomen, welches immer wieder zu beobachten ist. Für Koloniezahlerhöhungen kommen unterschiedliche Ursachen in Betracht, auf die mit entsprechenden Maßnahmen zu reagieren ist. Zu beachten ist, dass bei einer falschen Maßnahme das Problem eher verstärkt als beseitigt werden kann.
Betriebliche Praxis in der Druckstoßd√§mpfung – Beispiele ausgeführter Anlagen
Dipl.-Ing. Burkhard Wolf
Wasserverteilung Bei der Planung von Wasserversorgungsanlagen muss das Druckstoßverhalten untersucht werden. In der Praxis sind es oft Umbauten, Erweiterungen oder betriebliche Änderungen, die eine Druckstoßdämpfung erforderlich werden lassen. Praxisnah erläutert werden ausgeführte Anlagen einer Fernwasserversorgung mit unterschiedlichen Druckstoßproblematiken bzw. -sicherungen.
Meerwasserentsalzung ermöglicht Leben
Claus Robert Mertes
Trinkwassergewinnung Weltweit werden heute ca. 14.000 Meerwasserentsalzungsanlagen mit einem Produktionsvolumen von ca. 42. Millionen Kubikmetern Frischwasser betrieben. Diese versorgen derzeit rund 500 Millionen Menschen. Der Beitrag gibt einen Überblick über den Stand der Technik sowie die Entwicklung der Märkte Richtung Europa.
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