Wasserwirtschaft - Heft 04


Temperatur als Schl√ľsselreiz f√ľr die Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen
Dipl.-Ing. Andreas Brandl, Prof. Dipl.-Ing. Dr. Helmut Mader, DHI Sabine Käfer, Assoc. Prof. DI. Dr. techn. Gregor Laaha
Im Zuge der Beseitigung von Kontinuumsunterbrechungen an Flie√ügew√§ssern ist das Thema Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen ein nach wie vor Aktuelles. Neben der Positionierung wird die Funktionalit√§t des Einstieges in unterschiedlichen Leitf√§den prim√§r √ľber die Str√∂mung definiert. Zus√§tzlich zu Str√∂mungsparametern soll in dieser Publikation, welche einen Teil eines mehrstufigen Forschungsprojektes an Fischaufstiegsanlagen an der Drau abbildet, der Einfluss der Wassertemperatur auf die Auffindbarkeit mittels technischer, fisch√∂kologischer und statistischer Methoden untersucht werden.
Automatisierter Staustufenbetrieb auf Basis lokaler Wasserhaushaltsregelungen
Dipl.-Ing. Ute Theobald, Dipl.-Ing. Swantje Dettmann, Prof. Dr.-Ing. Stephan Theobald
Der sichere Betrieb von Stauanlagen mit Einhaltung zahlreicher, teils kontr√§rer Anforderungen hinsichtlich Stromerzeugung, Schifffahrt, Hochwasserschutz und √∂kologischer Aspekte stellt f√ľr die Betreiber eine komplexe Aufgabe dar, bei der das Wartenpersonal zunehmend durch automatisierte Wasserhaushaltsregelungen unterst√ľtzt wird. Mithilfe einer gekoppelten Simulation von Hydrodynamik und Regelungstechnik k√∂nnen die lokalen Wasserhaushaltsregelungen an zahlreiche Fragestellungen und die speziellen Gegebenheiten jeder einzelnen Stauanlage angepasst werden.
Beckenrampen - Flie√ütiefenberechnung bei stark √ľberstr√∂mten Riegeln
Dipl.-Ing.Dr. Michael Hengl, Dipl.-Ing. Dr. Ursula Stephan
Es wird eine auf Basis praktischer Erfahrungen abgeleitete Methode f√ľr die Berechnung von Flie√ütiefen auf Beckenrampen bei Hochwasser vorgestellt und mit Ans√§tzen aus der Literatur verglichen. Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf Gef√§lle zwischen 1 und 4 % sowie einem mittleren Riegelabstand von gr√∂√üer als 3,25 m. Die Flie√ütiefenberechnung ist gleichzeitig Grundlage f√ľr die Dimensionierung der Steingr√∂√üen in den Riegeln und Becken , die im folgenden Beitrag erl√§utert wird.
Beckenrampen - Dimensionierung und Stabilität bei Hochwasser
Dipl.-Ing.Dr. Michael Hengl, Dipl.-Ing. Dr. Ursula Stephan
Es wird eine aus Modellversuchen abgeleitete Methode f√ľr die Dimensionierung der Steingr√∂√üen von Beckenrampen bei Hochwasser vorgestellt. Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf Gef√§lle zwischen 1 % und 4 % sowie einem mittleren Riegelabstand von gr√∂√üer als 3,25 m. Die Dimensionierungsregeln sind auch f√ľr hochbelastete Bauwerke mit spezifischen Abfl√ľssen bis zumindest 25 m¬≥/(s ‚ąô m) geeignet.
Staustufenmanagement als Teil des Hochwassermanagements - Modellierung des bayerischen Inns
Sarah Dickel, Prof. Dr.-Ing. Stephan Theobald
Bei staugeregelten Fl√ľssen stellt sich insbesondere nach gro√üen Hochwasserereignissen, wie z. B. dem Hochwasser 2013, die zentrale Frage, ob es durch eine intelligente Steuerung m√∂glich ist, die Staur√§ume f√ľr den Hochwasserr√ľckhalt zu nutzen, um den Hochwasserscheitel zu reduzieren. Die durchgef√ľhrten Untersuchungen zeigen, dass f√ľr den Inn ein Potenzial zur Scheitelminderung gegeben ist. Sie verdeutlichen jedoch auch, dass hierzu ein gutes Prozessverst√§ndnis zur Wechselwirkung zwischen Betrieb der Staustufen und Str√∂mungsverhalten des Flusses sowie umfangreiche Analysen und Sensitivit√§tsuntersuchungen zu einer Vielzahl von Parametern und Messwerten erforderlich ist. Nur durch Ber√ľcksichtigung der genannten Aspekte in einem komplexen Modell ist es m√∂glich, letztendlich praxisrelevante Steuerungsoptionen f√ľr den realen Betrieb zu entwickeln.
Projekt der Hochschule Hof zur Förderung der Nutzung von Wasserkraft in bestehenden Wasseranlagen
Karin Eckstein, Dr. Frederik Kaiser, Dr. Harvey Harbach
Um den Anteil von erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland auf eine noch wenig genutzte Art und Weise zu erhöhen, hat die Hochschule Hof in dem Projekt NEEWa ein Netzwerk aus Experten und Interessierten aufgebaut, das die Gewinnung von Strom aus Wasserkraft in bestehenden Wasseranlagen stärken soll.
Einsatzm√∂glichkeiten einer √ľbergeordneten Steuerung beim automatisierten Betrieb von Staustufenketten
Dipl.-Ing. Swantje Dettmann, Prof. Dr.-Ing. Stephan Theobald, Dipl.-Ing. Ute Theobald
Automatisierte Wasserhaushaltsregelungen leisten einen wesentlichen Beitrag zum sicheren Betrieb von Stauanlagen, werden jedoch meist nur lokal eingesetzt. Koordinierende Steuerungssysteme f√ľr mehrere hintereinanderliegende Stauanlagen erm√∂glichen das Erreichen √ľbergeordneter Ziele, wie beispielsweise die Vergleichm√§√üigung eines unruhigen Abflussgeschehens oder die Umsetzung unterschiedlicher Strategien zur Stromerzeugung. Mit Hilfe umfangreicher Simulationssysteme k√∂nnen √ľbergeordnete Steuerungsmodule f√ľr vielf√§ltige und komplexe Aufgabenstellungen erarbeitet sowie das Prozessverst√§ndnis vertieft werden.
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