Wasserwirtschaft - Heft 11


Sind Pumpspeicher eine aussterbende Spezies?
Orkan Akpinar
Pumpspeicher gelten manchen aufgrund gesunkener Strompreisdifferenzen, hoher Abgabenlast und langen Planungsprozessen als nicht mehr zeitgem√§√üe Technologie zur Energiespeicherung. Doch die Randbedingungen und damit die Einsatzm√∂glichkeiten haben sich aufgrund der volatileren Stromerzeugung stark gewandelt. Weg von reinen Arbitragegesch√§ften sind heute die Bereitstellung von Flexibilit√§t und Systemdienstleistungen gefragt. Die positiven Eigenschaften von Pumpspeichern r√ľcken also wieder in den Fokus. Gleichzeitig machen europ√§ische Bestrebung zur einheitlichen Verg√ľtung von Systemdienstleistungen ebenso Hoffnung wie die verpflichtende Definition von Energiespeichern als eigenst√§ndiges Element des Energiesystems.
Aufwertung der Wasserkraft bei wasserrechtlichen Abwägungsentscheidungen
Dr. Thorsten Attendorn
Die Entwicklung des wissenschaftlichen Kenntnisstands wie auch der gesellschaftlichen und politischen Aufmerksamkeit ist in Deutschland in das Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Klimazielen gem√ľndet. Die Wasserkraft stellt einen wichtigen Baustein der notwendigen und dringlichen Energiewende dar. Soweit Konflikte mit der Gew√§sser√∂kologie sich als Hemmnis darstellen, sind diese √ľber das wasserrechtliche Ausnahmeregime einzelfallbezogen l√∂sbar. Die Rechtsprechung erkennt dies zunehmend an. Die zust√§ndigen Beh√∂rden sind verpflichtet, im Rahmen der Verh√§ltnism√§√üigkeit den Belangen der Wasserkraft angemessen Rechnung zu tragen.
D√ľrre und die √∂ffentliche Wasserversorgung in Baden-W√ľrttemberg: Folgen, Umgang und Wahrnehmung
Dr. Veit Blauhut, Prof. Dr. Kerstin Stahl, Giuliana Falasca
In der j√ľngsten Vergangenheit gab es eine Vielzahl von D√ľrrefolgen. Auch die √∂ffentliche Trinkwasserversorgung in Deutschland war betroffen. Im Zuge zweier Online-Umfragen beantworteten √ľber 370 Wasserversorger in Baden-W√ľrttemberg Fragen zu den Folgen durch D√ľrre, den Umgang damit sowie die generelle Wahrnehmung von D√ľrre. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wasserversorgung bisher √ľberwiegend gut aufgestellt war. Die Intensivierung hydrologischer Extreme dr√§ngt jedoch zum Erarbeiten lang- und kurzfristiger Ma√ünahmen f√ľr ein D√ľrremanagement.
Projekt erforscht am Rhein geeignete Anpassungen an den Klimawandel
Mark Braun, Dr. sc. Dipl.-Ing. Frank-Andreas Weber
Zuk√ľnftig ist mit einer klimabedingten Zunahme der extremen Wetterlagen zu rechnen. Dadurch entfalten sich bundesweit gro√ür√§umige Auswirkungen wie Hoch- und Niedrigwasser an Fl√ľssen. Aber es treten auch vermehrt kleinr√§umige Ereignisse auf wie √úberflutungen infolge von Starkregen oder urbane Hitzeinseln. Politiker ben√∂tigen eine objektive Wissensgrundlage, um Investitionsentscheidungen f√ľr Klimawandelanpassungsma√ünahmen treffen zu k√∂nnen. Das Forschungsprojekt R2K-Klim+ will diese Grundlage schaffen.
Gastransportnetze als Partner der Energiewende - Herausforderungen und Potenziale
Hartmut Drosch
Die Gastransportsysteme werden einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten. Zun√§chst ist der Einsatz von Gas anstelle anderer fossiler Brennstoffe eine schnell wirksame und effektive Ma√ünahme zur Verlangsamung des Anstiegs der CO‚āā-Emissionen. Eine Umstellung des Energieverbrauchs auf regenerativ erzeugten Strom erfordert einen Ausbau der Energietransportsysteme. Auch hier k√∂nnen die Gasnetze einen wichtigen Beitrag leisten, indem klimaneutral erzeugte Gase transportiert und verteilt werden.
Nutzung von Batteriespeichern im Rahmen der Netzampel
Carmen Exner
Die Zunahme erneuerbarer Stromerzeugung sowie flexiblen Stromverbrauchern im Verteilnetz erfordert neue Koordinierungskonzepte zur Nutzung der dort bestehenden Flexibilit√§t wie im Rahmen des Engpassmanagements. Ein Ansatz ist das quotenbasierte Netzampelkonzept, mit dem in der gelben Ampelphase prognostizierte Engp√§sse vermieden und in der roten Phase unvorhergesehene Engp√§sse im Echtzeitbetrieb beherrscht werden. Steuerbare Kundenanlagen wie Batteriespeicher k√∂nnen in beiden Phasen den sicheren Betrieb des zuk√ľnftigen Stromnetzes unterst√ľtzen.
Die Suche nach dem Wasser in D√ľrrezeiten
Prof. Dr. Dörthe Ttetzlaff, Lukas Kleine
Wenn bereits kaum Niederschlag f√§llt ‚Äď wo und wie verteilt sich das wenige Wasser und wie kann man den R√ľckhalt im Boden und in der Landschaft verbessern? Forscher vom Leibniz-Institut f√ľr Gew√§sser√∂kologie und Binnenfischerei (IGB) haben herausgefunden, dass die Vegetation darauf einen gro√üen Einfluss hat. Sie analysierten die Speicherung, Verteilung und Qualit√§t des Wassers in der Landschaft am Beispiel des d√ľrreempfindlichen Demnitzer M√ľhlenflie√ües, einem Teileinzugsgebiet der Spree, in Brandenburg.
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