Kosten und Erlöse der mechanischen Aufbereitung

Vorstellung eines Modells zur modularen Betrachtung von Kosten und Erlösen bei der Aufbereitung und Sortierung von Gewerbe- und sonstigen Abfällen zur detaillierten Bestimmung der wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Aufbereitungskosten von geplanten Investitionen in bestehenden und neuen Anlagen der Entsorgungswirtschaft.

Aufbereitungs- und Sortierkosten für Recyclinganlagen sind von verschiedensten Faktoren abhängig, die in der Praxis jedoch häufig nicht im Detail bekannt sind. In der Regel werden zwar einzelnen Anlagen Gesamtkosten zugeordnet, jedoch fehlt eine Betrachtung von einzelnen Anlagenkomponenten, die Rückschlüsse auf die Sinnhaftigkeit des Einsatzes von bestimmten Komponenten in Anlagen zulässt.



Copyright: © IWARU, FH Münster
Quelle: 10. Münsteraner Abfallwirtschaftstage (2007) (Februar 2007)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Prof. Dr.-Ing. Bernhard Gallenkemper
Dipl.-Ing. Helmut Buermann
Dr.-Ing. Gabriele Becker

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Massen- und Energiebilanzen der Ersatzbrennstoffherstellung und -verwertung
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (9/2007)
Die Herstellung und der Einsatz von Ersatzbrennstoffen bekommen im Zusammenhang mit aktuell diskutierten Fragestellungen ein zunehmendes Gewicht. Der originäre Einfluss und die Bedeutung für die Sicherstellung einer geordneten Abfallentsorgung liegen direkt auf der Hand. Hier stellt der Weg der Ersatzbrennstoffherstellung und -verwertung, spätestens seit der Beendigung der Ablagerung unbehandelter Abfälle, ein wesentliches Element dar.

Parameterabhängige Vertragsgestaltung für die Verbrennung von Ersatzbrennstoffen in Ersatzbrennstoff-Kraftwerken
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (9/2007)
Brennstoffe aus Abfallaufbereitungsanlagen kennen mehrere Wege der Verwertung oder Entsorgung. Dabei werden die hochwertig aufbereiteten Ersatzbrennstoffe in der Regel in der Mitverbrennung, zum Beispiel in Zementöfen oder Feuerungsanlagen von Kraftwerken, verbrannt. Ein vergleichsweise schlechtes Aufbereitungsprodukt, also Brennstoffe mit hohen Schadstoffgehalten finden den Weg in klassische Abfallverbrennungsanlagen. Ein Großteil des aufbreiteten Abfalls soll aber so genannten Ersatzbrennstoff- oder Sekundärbrennstoffkraftwerken zur energetischen Verwertung zugeführt werden. In der zurzeit gängigen Terminologie wird von dem Brennstoff zur Verbrennung in hierfür geeigneten und in der Regel nach den Vorgaben der 17. BImSchV zugelassenen Kraftwerken dann von Sekundär- bzw. Ersatzbrennstoff gesprochen. Hierbei wird unter diesen beiden Begrifflichkeiten üblicherweise die gleiche Brennstoffart verstanden, wobei in der fachlichen Diskussion Unterschiede zwischen der Terminologie Ersatzbrennstoff und Sekundärbrennstoff bezüglich des Heizwertes gesehen werden.

Ökonomische Betrachtungen zu alternativen Erfassungssystemen
© Förderverein KUMAS e.V. (3/2005)
Die etablierten Systeme der getrennten Erfassung von Wertstoffen stehen angesichts der veränderten Möglichkeiten der Sortiertechnologie zunehmend in der Diskussion. Bislang lehrte die Erfahrung, dass hohe Verwertungsquoten in Verbindung mit einer hochwertigen Verwertung nur dann zu erzielen sind, wenn die zu verwertenden Abfälle gemäß den Anforderungen der nachfolgenden Schritte getrennt bereit gestellt werden. Durch die Verbesserung der Sortiertechnik und die Möglichkeiten der energetischen Verwertungen erhofft man sich vereinfachte, aber dennoch ökonomisch und ökologisch zumindest gleichwertige Systeme zur getrennten Erfassung aller Wertstoffe.

Brennstofferzeugung in einer mechanischen Restabfallaufbereitungsanlage – Stoffflussanalyse (SFA) für Chlor, Metalle und Schwermetalle
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (12/2003)
Die Stoffflussanalyse an einer mechanischen Abfallaufbereitungsanlage hat gezeigt, dass Schwermetalle oder Chlor in verschiedenen Gütern wie PVC (Chlor, Cadmium) vorhanden sind und auf unterschiedliche Outputströme wie heizwertreiche Leichtfraktion (Cadmium, Quecksilber, Kupfer und Zink) oder Schwerfraktion (Blei) verteilt werden. Mit einfachen mechanischen Techniken der Abfallaufbereitung wie Zerkleinern, Sieben, Magnetscheidung und Wirbelstromscheidung ist es nicht möglich, diese Stoffe selektiv abzutrennen und in einzelnen Stoffströmen zu konzentrieren. Diese einfachen Techniken diskriminieren nach mechanisch-physikalischen und nicht nach chemischen Eigenschaften.

Restabfallbehandlungsmethoden zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (6/2002)
Den seit langem zur Behandlung von Abfällen aus Haushaltungen und Gewerbe verwendeten verfahrenstechnischen Grundoperationen • Mechanische Aufbereitung und Fraktionierung, • Biologischer Abbau und • Verbrennen wird im Rahmen der gültigen Gesetzgebung zum Teil eine neue oder modifizierte Rolle zugewiesen. Eine intensivere Stoffstromteilung bewirkt eine im Vergleich zu früher stark ausgprägte Tendenz zur Kombination der Grundoperationen zu Verbundstrategien [3]. Auch eine erhebliche Verfeinerung der Anlagenkonzepte zur Stoffstromteilung und Zuordnung von Abfallfraktionen zu bestimmten Grundoperationen geht mit dieser Entwicklung einher. Dieser Weg ist seit einigen Jahren zu beobachten und pflanzt sich bei aktuellen und zukünftigen Abfallbehandlungsprojekten verstärkt fort.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?