Wirbelschichtfackel als Kernelement des Deponienachsorgesystems D-N-ESS

Mit der an der Universität Rostock, Lehrstuhl Umwelttechnik, unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. habil. D. Steinbrecht neuentwickelten Technologie der Wirbelschichtfeuerungsanlagen kleiner Leistung ist es nach umfangreichen Forschungen nunmehr möglich, Deponieschwachgas zuverlässig über viele Jahre zu entsorgen.

 Darüber hinaus kann der Energieinhalt des Deponieschwachgases mittels dieser Technologie eingesetzt werden zur Entsorgung von Sickerwasser, für die durch das Unternehmen ES+S GmbH entwickelte anaerobe Methan-Reaktivierung und zur Erzeugung von Strom. Die mehrjährigen Erfahrungen bei der Schwachgasentsorgung werden dargestellt und die technischen  Randbedingungen zur Erfüllung der weiteren Aufgaben erläutert. Mit den einzelnen einsetzbaren Verfahren ist es möglich, ein Gesamtsystem der Deponienachsorge zu verwirklichen, mit dem einem Deponiebetreiber flexible einsetzbare Teilsysteme an die Hand gegeben sind. Damit kann letztlich dem Ziel einer weitgehenden anaeroben Umsetzung des in der Deponie enthaltenen organischen Anteils nähergerückt werden. Die Verkürzung der Nachsorgezeit für die betreffende Deponie, die gleichzeitige Einhaltung der Klimaschutzziele sowie eine Kostenminimierung während des Nachsorgezeitraumes sind so erreichbar.



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: Praxistagung Deponie 2006 (Dezember 2006)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 5,00
Autor: V. Spiegelberg

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