Bericht zur Kostenumfrage des Bayerischen Landesamts für Umwelt zur Sammlung und Entsorgung von Elektro- und Elektronikaltgeräten in bayerischen Kommunen

Am 01.09.2004 hat das Bundeskabinett den Entwurf des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) beschlossen. Das ElektroG dient der gleichzeitigen Umsetzung von zwei EG-Richtlinien (2002/95 und 2002/96 vom 27.01.03) in deutsches Recht.

Wesentliche inhaltliche Festlegungen sind u.a. die „geteilte Produktverantwortung“ zwischen den Öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern (ÖRE) und den Herstellern bzw. Vertreibern sowie die Zielvorgabe einer Mindestsammelquote von 4 kg/Einwohner und Jahr. Die Sammlung der Elektro- Altgeräte verbleibt auch zukünftig bei den ÖRE. Die Bürger sollen dadurch die bewährten kommunalen Sammelstrukturen (z.B. Wertstoffhöfe) auch weiterhin nutzen können. Die Sammelkosten sollen über die allgemeinen Abfallgebühren gedeckt werden. Die Hersteller/Vertreiber müssen die Elektro-Altgeräte ab 13. August 2005 auf eigene Kosten zurücknehmen und entsorgen. Im Vorfeld dieses Gesetzesentwurfes wurden bereits Überlegungen über die zukünftig anfallenden Kosten der Umsetzung der EG-Richtlinien angestellt. Hierzu wurden von verschiedenen Seiten (Hersteller, Kommunen, Entsorgungsbetriebe) Zahlen in die Diskussion gebracht, die eher zur Verunsicherung als zur Klärung der offenen Fragen beitrugen.

Den vollständigen Artikel können Sie beim LfU herunterladen: http://www.bestellen.bayern.de




Copyright: © Bayerisches Landesamt für Umwelt
Quelle: Publikationen (Juni 2006)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Jürgen Beckmann
Dr. Manfred Harant

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?

Entsorgung von Elektroaltgeräten - Gelöste und ungelöste Fragen
© IWARU, FH Münster (2/2007)
Aus den komplex geregelten Übergangs- und Inkrafttretensregelungen in den §§ 24 und 25 des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) hat sich ein Datum als der eigentliche „Stichtag“ für das „Wirksamwerden“ des Gesetzes im öffentlichen Bewusstsein festgesetzt: Der 24.03.2006, seit dem private Endverbraucher die Möglichkeit haben, ihre Elektro- und Elektronikaltgeräte, ohne ein spezielles Entgelt zahlen zu müssen (vgl. § 9 Abs. 3 Satz 3 ElektroG), an kommunalen Sammelstellen abgeben können.

Nachrichten Premium
© Rhombos Verlag (2/2000)
NABU fordert zügige Umsetzung der FHH- und Vogelschutz-Richtlinie Grüne fordern stärkere Kontrolle von Abfalltransporten Ohne Melden der Naturschutzgebiete droht Ländern Milliardenausfall Ausschuß für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Bodenschutzkonvention ist unnötig Europäische Kommission unternimmt rechtliche Schritte gegen Mitgliedsstaaten wegen Nichteinhaltung des Abfallrechts BDI-Präsident Henkel: „Umweltschutz beginnt beim Produkt“ Bodenschutz-Beirat übergibt Vorsorge-Gutachten Baden-Württemberg: Hochwertige Verwertung von Elektroaltgeräten ist kostengünstig möglich NABU begrüßt Beschluß zur EG-Altauto-Richtlinie Kommission verabschiedet Weißbuch für ein Umwelthaftungsrecht in Europa

Modellvorhaben „Holzige Biomasse“ – Erfahrungen mit der Umsetzung des Grüngutkonzepts im Werra-Meißner-Kreis
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Das vom Land Hessen geförderte Modellvorhaben „Holzige Biomasse im Werra-Meißner-Kreis“ ist nach einer erfolgreich beendeten Konzeptphase in die dreijährige Umsetzungsphase gestartet, in der unter anderem ein kreisweites Grüngutkonzept realisiert werden soll. Dabei soll in jeder Kommune des Landkreises, der als öffentlich- rechtlicher Entsorgungsträger bislang keine separate Grünguterfassung durchführt, mindestens eine Grüngutsammelstelle eingerichtet werden.

Abfallgebühren und neues ElektroG
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (1/2016)
Im Hinblick auf das neue ElektroG sind zurzeit noch verschiedene Fragestellungen für den praktischen Vollzug abzuklären. Vor diesem Hintergrundwird auch die Überarbeitung des Merkblattes M 31 der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) eine weitere Hilfestellung herbeiführen. Insbesondere ist es als erforderlich anzusehen, praxistaugliche Verfahrensweisen zu entwickeln, die auch unter Kostengesichtspunkten eine effektive und zugleich effiziente Erfassung von Elektro-Altgeräten sicherstellt und „Grauzonen“ in der Entsorgung nach Möglichkeit ausschließt.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?