Die Konversion militärischer Liegenschaften in Karlsruhe am Beispiel der Kaserne Neureut

Bei der Konversion von militärischen Liegenschaften handelt es sich oft um Aufgabenstellungen, welche häufig nicht mit den gewohnten administrativen Instrumenten zu bewältigen sind.

Die Aufgaben sind in Umfang und Schwierigkeitsgrad sehr unterschiedlich und fordern vielfach flexibles, interdisziplinäres Agieren sowie flache Hierarchien mit kurzen Entscheidungswegen. Aus diesem Grund wird bei vielen Maßnahmen eine Organisationsform bevorzugt, die aus den üblichen kommunalen administrativen Strukturen herausgelöst ist. Die Vorbereitung und Durchführung von Konversionsmaßnahmen erfordert fachspezifisches und betriebswirtschaftliches Know-How, das in den bestehenden Strukturen nicht immer vorhanden ist, so dass sich die Einstellung entsprechender Fachleute oder die Vergabe von Leistungen an externe Ingenieurbüros vielfach als notwendig erweist. Vor allem bei umfangreichen Konversionsmaßnahmen hat sich die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft mit privater Rechtsform bewährt. Diese Form hat unter anderem den Vorteil, dass vorzufinanzierende Maßnahmen nicht direkt den Haushalt der Gemeinde belasten und sich hinsichtlich der Finanzierung der Maßnahme weitere Möglichkeiten eröffnen. Die Zahl der öffentlich-privaten Kooperationen (Public Private Partnership) hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Vor allem die zunehmende Knappheit der öffentlichen Mittel hat die Entwicklung dieser Kooperationsform zwischen öffentlichen und privaten Partnern begünstigt.



Copyright: © ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH
Quelle: 4. Karlsruher Altlastenseminar - 2003 (Mai 2003)
Seiten: 10
Preis: € 5,00
Autor: Dipl. Bauing. Lothar Lorenz

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