Durchfluss in der Trinkwasseraufbereitung: sicher messen und zählen

Fehlfunktionen von Feldgeräten können Störungen in Prozessen und Fehler in Abrechnungen verursachen. Selbstüberwachung in den Feldgeräten kann solche Fehlfunktionen frühzeitig diagnostizieren und anschließend durch entsprechende Meldungen korrigierende Aktionen ermöglichen.

Trinkwasser mit hoher Qualität und sicherer Verfügbarkeit ist ein Gut, das in Deutschland als selbstverständlich angesehen wird. Um solche Qualität und Verfügbarkeit zu gewährleisten, sind kontrollierte und exakt geregelte Prozesse nötig. Dazu gehört genaue und funktionssichere Durchflussmessung in allen Stufen der Trinkwasserproduktion. Die Bedeutung wirtschaftlichen Umgangs mit Wasser zeigt sich schon daran, wie früh versucht wurde, dessen Verteilung durch Messgeräte zu kontrollieren. Schon den alten Ägyptern wird die Erfindung des Messwehrs nachgesagt. Reinhard Woltman erfand 1790 den Turbinenzähler. 1738 veröffentlichte Daniel Bernoulli Gleichungen für den Druckverlust. Um 1900 wurden die ersten Venturi-Rohre eingesetzt, die auf dieser Basis den Durchfluss von Wasser messen. Michael Faradays Versuche 1832 lieferten das Grundprinzip für magnetisch-induktive Durchflussgeräte (MID), die seit ca. 1952 im industriellen Einsatz sind.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 10-2005 (Oktober 2005)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Dipl.-Ing. Friedrich Hofmann

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