Theorie und Praxis der Vermarktung von Sekundärbrenn-und rohstoffen

Die GOA produziert für die Vermarktung zwei unterschiedliche Ersatzbrennstoffe, deren Herstellung kurz dargelegt wird. Die Mittelkalorik kann zur Zeit nur von zwei Anlagen genutzt werden, so dass hier ein Angebotsüberhang besteht der die Vermarktung erschwert. Eine Pelletierung der Mittelkalorik um eine geforderte Dichte zu erreichen bedeutete Probleme.

Bei der hochkalorischen Fraktion spielt vor allem der Chlorgehalt eine entscheidende Rolle, da Zementindustrie und Kalkwerke nur bestimmte Konzentrationen bewältigen können. Da das Angebot groß ist, bestehen Planungen der Zementindustrie ihren Energiebedarf wegen steigender Energiepreise in Zukunft zu 100% über Ersatzbrennstoffe zu decken. Die Verwertungskosten für die SBS-Anbieter sind im Vergleich zu früheren Kalkulationen deutlich gestiegen. Die Qualität der Ersatzbrennstoffe ist am Markt sehr unterschiedlich. Die Abnehmer orientieren sich bei den Qualitätskriterien zumeist an ihren Anlagenbedingungen. Für die Vermarktung wird voraussichtlich bis 2008 ein Engpass bestehen.
Keywords Ersatzbrennstoff, Hochkalorik, Mittelkalorik, Zementindustrie, MBA



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: MBT 2005 (November 2005)
Seiten: 13
Preis: € 6,50
Autor: Herbert Roth

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Mai-Fest für den Umweltschutz - IFAT 2008 in München
© Deutscher Fachverlag (DFV) (5/2008)
Internationaler und größer - die IFAT 2008. Zur weltweit bedeutendsten Messe für Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling werden vom 5. bis 9. Mai in München mehr als 100.000 Besucher erwartet. Für sie gibt es mit rund 2.500 Ausstellern ein noch breiteres Angebot als vor drei Jahren.

Schilf als biogener Ersatzbrennstoff zur Klinkerproduktion
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2006)
In der vorliegenden Arbeit wird die Motivation, Schilf im Klinkerbrennprozess als Ersatzbrennstoff einzusetzen herausgearbeitet.

Das Ersatzbrennstoffproblem – Aufkommen, Charakterisierung und Einsatz –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (12/2005)
Die Nutzung von Ersatzbrennstoffen in Prozessen der Grundstoffindustrie – Zementindustrie, Stahlindustrie usw – und der Energieumwandlung gewinnt vor dem Hintergrund der vorhandenen und der gegenwärtig in Bau befindlichen mechanisch-biologischen Aufbereitungsanlagen sowie der Umsetzung der TA Siedlungsabfall zunehmend an Bedeutung

Schnittstelle und Aufbereitungstiefe von Ersatzbrennstoffen für die energetische Verwertung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2005)
Ersatzbrennstoffe werden durch mechanische oder mechanisch-biologische Aufbereitungsverfahren aus Abfällen mit dem Ziel hergestellt, Regelbrennstoffe in Prozessen der Grundstoffindustrie und Kraftwerksindustrie zu substituieren.

ALBA MPS-Verfahren zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (11/2004)
Mit dem In-Kraft-Treten der Ablagerungsverordnung am 01.06.2005 dürfen unvorbehandelte Abfälle nicht mehr auf Deponien abgelagert werden. Vor diesem Hintergrund errichtet die ALBA-Gruppe – teilweise im Rahmen eines PPPModells mit den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR) – in der Markscheiderstraße 38 in Berlin-Reinickendorf sowie in Am Vorwerk 7 in Berlin-Pankow jeweils eine mechanisch-physikalische Aufbereitungsanlage (MPS) zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen für einen Jahresdurchsatz von jeweils 160.000 Tonnen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?