Erfahrungen bei Erweiterung und Umbau der beiden MBA Linkenbach und Singhofen

Vor dem Hintergrund der Anforderungen der 30. BImSchV und der Abfallablagerungsverordnung wurden die beiden mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen Linkenbach und Singhofen (Rheinland-Pfalz, genehmigt jeweils für 90.000 Mg/a) angepasst und erweitert. Das neue Anlagenkonzept, das bei beiden Anlagen eine zweistufige Rotte mit offener, saugbelüfteter Nachrotte vorsieht, wird hier vorgestellt.

Erste Betriebserfahrungen zeigen, dass die Abscheidung der heizwertreichen Fraktion im erwarteten Bereich liegt, die Übergangswerte zur Behandlung in einer offenen Nachrotte erreicht werden und die Abluftgrenzwerte nach der 30. BImSchV sicher eingehalten werden können. Die Rotteoptimierung muss insbesondere im Hinblick auf den Parameter TOC im Eluat erfolgen. Weiterhin gibt es noch offene Fragen bei der Wartungsintensität der Abluftreinigungsanlage. Keywords Mechanisch-biologische Abfallbehandlung, Siedlungsabfall, Betriebserfahrungen, Regenerativ- thermische Oxidation, offene Nachrotte, Saugbelüftung, aerobe Abfallbehandlung, Grenzwerte Abfallablagerung



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: MBT 2005 (November 2005)
Seiten: 12
Preis inkl. MwSt.: € 6,00
Autor: Dr.-Ing. Joachim Dach
Dipl.-Ing. Sebastian Bode

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