Vom Treibstoff bis zum Schmierstoff - CO2-neutrale Produkte aus Abfällen

Veränderliche wirtschaftliche, technische und soziale Rahmenbedingungen, gesellschaftliche Trends und resultierende Kundenanforderungen erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Fahrzeuge und Mobilitätssysteme. Besonders die sich abzeichnende Veränderung der Altersstrukturen, zunehmende Polarisierung und Individualisierung werden neue Fahrzeugkonzepte und Antriebe zur Folge haben. Daneben spielt die Umwelt- und Ressourcenschonung nach wie vor eine sehr entscheidende Rolle. All diese Gesichtspunkte müssen in einem vernünftigen Kompromiss zu einem nachhaltigen Produkt zusammen gefügt werden. Nachhaltigkeit erfordert dabei eine Balance aus Ökologie und Ökonomie unter Berücksichtigung soziologischer Aspekte. Die Aufgabe heutiger und zukünftiger Ingenieure ist es, diese Balance zu finden und in faszinierende Produkte umzusetzen.

Gerade die zurückliegende Debatte um die Einführung der Partikelfiltertechnologie bei den Pkw Dieselmotoren und die derzeitige Diskussion um die Einhaltung der europäischen Luftreinhalterichtlinie, besonders in unseren Großstädten, zeigt wie die einseitige Bewertung rein lokaler ökologischer Aspekte eine sinnvolle Ausbalancierung der Anforderungen verhindert.



Copyright: © ANS e.V. HAWK
Quelle: 66. Informationsgespräch (Juni 2005)
Seiten: 11
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Prof. Dr. Wolfgang Steiger

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