Ökonomische Analyse der gemeinsamen Erfassung und Aufbereitung von Restabfall und Leichtverpackungen auf der Grundlage der Trockenstabilisierung in Rheinland-Pfalz

In dem Projekt, das an anderer Stelle ausführlich vorgestellt wird, geht es um die Fragestellung einer gemeinsamen Erfassung von Restabfall und Leichtverpackungen ("GiG = Gelb in Grau").

Die ökonomische Bewertung orientiert sich an der durchschnittlichen Kostenbelastung je Einwohner und Jahr, gemessen in €/(E*a). Die Kostenbelastung wird im Status quo zum einen über Entsorgungsgebühren, zum anderen auch über die Produktpreise (z. B. DSD-Lizenzentgelte) an die Einwohner weitergegeben. Im Vordergrund der Analyse steht die Kostenbelastung. Gebühren- bzw. entgeltpolitische Einflüsse werden hier nicht betrachtet. Die Kostenbelastung wird für die zwei Entsorgungsgebiete Westerwaldkreis (WW), und das Entsorgungsgebiet des Zweckverbands Abfallwirtschaft im Raum Trier (ART) auf Basis einer Standard-Kostenrechnung ermittelt. Das gilt sowohl für die Kostenbelastung im Status quo als auch für die Belastung im GiG-Szenario.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: 17. Kasseler Abfallforum-2005 (Mai 2005)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 2,50
Autor: Prof. Dr. Karl H. Wöbbeking
Dipl.-BW Wolfgang Schaubruch

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