Seit mehreren Jahren werden molekularbiologische Verfahren für die Untersuchung von Wasser unterschiedlicher Herkunft und Beschaffenheit eingesetzt. Sie haben gegenüber den konventionellen, überwiegend auf der Anzucht und Vermehrung der Mikroorganismen beruhenden Methoden einige entscheidende Vorteile, insbesondere können sie Keime nachweisen, die im Labor nur langsam oder gar nicht wachsen.
Für die Trinkwasseranalytik im Sinne der Trinkwasserverordnung sind sie zur Zeit nur mit Einschränkungen brauchbar, weil es an der Standardisierung und der Validierung durch Ringversuche fehlt.Außerdem bereitet die Unterscheidung zwischen lebenden und abgetöteten Organismen Schwierigkeiten. Bei weitergehenden mikrobiologischen Fragestellungen im Bereich Rohwasserqualität, Leistungsfähigkeit der Aufbereitung und Veränderungen im Verteilungsnetz können sie dagegen wertvolle Ergebnisse liefern.
| Copyright: | © Vulkan-Verlag GmbH | |
| Quelle: | GWF 06 / 2005 (Juni 2005) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Dr. Bernd Bendinger | |
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Anaerobe/Aerobe Vorbehandlung von Restabfällen in der Flüssigphase
© IWARU, FH Münster (5/2005)
Um die Restabfälle auf einer Deponie ab 2005 ablagern zu dürfen, sind diese u.a. in einer mechanisch-biologischen Restabfallbehandlungsanlage (MBA) hinsichtlich den Anforderungen der Abfall-Ablagerungsverordnung zu stabilisieren. Ein neues MBAVerfahrenskonzept wurde im Rahmen von Laboruntersuchungen am Arbeitsbereich Abfallwirtschaft an der Technischen Universität Hamburg-Harburg im Auftrag der Firma farmatic biotech energy ag getestet.
Zur Chlordioxidbildung bei der elektrochemischen Trinkwasserdesinfektion
© Vulkan-Verlag GmbH (2/2005)
Chlordioxid ist ein wichtiges Desinfektionsmittel, das auch als Nebenprodukt bei der Trinkwasserelektrolyse entsteht.
Schwimmbadwasser – wie gut muss es sein und was kann man technisch tun
© Vulkan-Verlag GmbH (10/2004)
Die Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser nach DIN 19643 umfasst die Kreislaufführung des Wassers, die Flockungsfiltration und die abschließende Desinfektion mit Chlor.Die Reaktion von Chlor mit organischen Wasserinhaltsstoffen führt zur Entstehung von Desinfektionsnebenprodukten (DNP).
Vor- und Nachteile von aufbereitetem Baggergut als Oberflächendichtmaterial
© Wasteconsult International (7/2004)
Bei der Gewässerunterhaltung des Hamburger Hafens fallen seit mehreren Jahrzehnten über 2 Mio. m3 Sedimente pro Jahr an, die zu einem erheblichen Anteil feinkörnig und belastet sind.
Fortschritte bei der Analyse von Sekundärbrennstoffen in einer Verbrennungsanlage im Technikumsmaßstab
© Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban (3/2004)
Zunehmend werden hochkalorische Abfallfraktionen durch gezielte Sammlung und Aufbereitung erzeugt und in Produktions- oder Energieumwandlungsprozessen als Sekundärbrennstoff eingesetzt.