Regenwasserbewirtschaftung in Neubaugebieten, Praxisbeispiele

Darstellung des naturnahen Umgangs mit Regenwasser in Neubaugebieten anhand des Baugebietes „Dürrwiesen-Altenplos“ im oberfränkischen Heinersreuth.

Durch Nutzung und Bebauung der Landflächen wird der natürliche Wasserkreislauf nachhaltig verändert. Hochwasser, aber auch Grundwasserabsenkungen sind die bekannten Folgen. Die Notwendigkeit einer naturnahen Regenwasser-Bewirtschaftung als Beitrag zur Vermeidung dieser Auswirkungen ist aus Sicht der Wasserwirtschaft und der Landespflege unstrittig. Als Alternative zur Ableitung in die Kanalisation wird in den letzten Jahren immer häufiger die Rückhaltung, Versickerung und Nutzung von Regenwasser im Haushalt und Garten diskutiert. Ein wichtiges Ziel ist dabei das Gleichgewicht des natürlichen Wasserkreislaufes und die Förderung der Grundwasserneubildung. Daneben sollen auch kommunale Kläranlagen entlastet werden.
In verschiedenen Bundesländern sind Verordnungen erlassen worden, wie z.B. die Niederschlags-Freistellungsverordnung (NWfrei) in Bayern. Ein Anreiz für den Bürger wird häufig auch über eine Reduzierung der Abwassergebühren gegeben. Der Umgang mit Regenwasser in Baugebieten verursacht bei den Betroffenen einen erheblichen Erläuterungsbedarf. Der vorliegende Beitrag soll anhand des Baugebietes „Dürrwiesen-Altenplos“ im oberfränkischen Heinersreuth den naturnahen Umgang mit Regenwasser in Neubaugebieten exemplarisch darstellen.



Copyright: © TU München - Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft
Quelle: 2003 - Regenwasserbewirtschaftung (Februar 2003)
Seiten: 14
Preis inkl. MwSt.: € 7,00
Autor: V. Budzinski

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