Wer verwaltet das Wasser auf der anderen Seite?

Am 14. März 2025 fand in Rees am Rhein ein vom Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e. V. (BWK) organisierter Workshop statt, der niederländische und deutsche Experten aus Forschung, Verwaltung und Politik im Bereich Wasser zusammenführte. Das Fachwissen konzentrierte sich auf Hydrologie, hydraulische Modellierung, Grundwassermanagement und -überwachung, Dürre, Hochwasser, Starkregen und andere Hintergründe. Ziel war es, kultur- und grenzübergreifende Möglichkeiten und Hindernisse in den Bereichen Zusammenarbeit, Kommunikation, Datenaustausch und Analyse zu ermitteln.

Da es bereits viele grenzüberschreitende Kooperationen zwischen den Niederlanden und Deutschland gibt, sollte dieser Workshop eine interaktive und kreative Plattform für die Vernetzung und Zusammenarbeit zu von den Teilnehmern vorgegebenen Themen bieten. Daher wurde auch das Publikum gezielt angesprochen, und die Veranstaltung richtete sich vor allem an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden und Institutionen, die häufig grenzüberschreitend zusammenarbeiten.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 10 (November 2025)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Julia Bauer
Christoph Breit
Gé van den Eertwegh
Alexander Fekete

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Auswirkungen historischer anthropogener Einflüsse auf den heutigen Gewässer- und Hochwasserschutz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2021)
Menschliche Aktivitäten beeinflussen bereits seit Jahrhunderten die Fließgewässersysteme. Heutzutage werden vor allem kleine Fließgewässer renaturiert, da diese direkt abhängig von natürlichen und menschlichen Veränderungen im Einzugsgebiet sind und menschliche Aktivitäten die ursprünglichen Bedingungen überlagern. Doch ist die Rückkehr zu einem „morphologisch natürlichen“ Zustand überhaupt möglich?

Die neuen Umweltqualitätsnormen nach dem Vorschlag der Kommission für eine Richtlinie zur Änderung der Richtlinien 2000/60/EG und 2008/105/EG in Bezug auf prioritäre Stoffe im Bereich der Wasserpolitik
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2013)
Zu den vordringlichen Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie1 (WRRL) gehört das Erreichen eines guten chemischen und ökologischen Zustands von Oberflächengewässern und Grundwasserkörpern. Die Richtlinie wird von den Mitgliedstaaten auf der Ebene der Flussgebietseinheiten umgesetzt. Dazu waren die Mitgliedstaaten verpflichtet, bis 2009 Bewirtschaftungspläne für ihre Einzugsgebiete sowie Maßnahmenprogramme für jede Gebietseinheit zu verabschieden. Die Vorgaben der WRRL wurden in Deutschland legislativ durch die Siebte Novelle zum Wasserhaushaltsgesetz und durch Änderung der Landeswassergesetze umgesetzt. Um das Ziel eines guten chemischen Zustands zu erreichen, müssen Wasserkörper die Umweltqualitätsnormen2 (UQN) einhalten, die auf EU-Ebene als sog. prioritäre und prioritär gefährliche Stoffe festgelegt worden sind3.

Sind wir besser vorbereitet? –Fünf Jahre nach der Hochwasserkatastrophe von 2002 in Sachsen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2007)
Seit dem Extremhochwasser vom August 2002 hat im Freistaat Sachsen der Hochwasserschutz einen höheren Stellenwert bekommen.

Grundwasserbewirtschaftung als Baustein des Wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzeptes Isenach und Eckbach
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2007)
Das vorgestellte Konzept zeigt einen Weg zur Behandlung von Problemen rund ums Wasser in intensiv genutzten Einzugsgebieten unter Minimierung der Eingriffe in den Wasserhaushalt auf.

Leittechnik für den Polder Söllingen/Greffern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2007)
Die Automatisierungsmaßnahmen und das Prozessleitsystem des am Rhein gelegenen Polders Söllingen/Greffern, der Teil des Integrierten Rheinprogramms (IRP) des Landes Baden-Württemberg ist, dienen dessen Überwachung und Steuerung. Zusammen mit örtlichen Automatiken wird damit ein Betrieb ohne ständige Besetzung der Betriebszentrale in Rheinmünster-Greffern, Landkreis Rastatt, ermöglicht.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

 
Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig

ecovio® -
Erster Kunststoff der
BASF auf Basis nach-
wachsender Rohstoffe