Schwallforschung auf unterschiedlichen Ebenen: Vom Einzugsgebiet zur Kiesbank

Speicherwasserkraftwerke sind ein unverzichtbarer Baustein moderner, klimaneutraler Energiesysteme. Allerdings verursacht der bedarfsorientierte Betrieb dieser Kraftwerke schnelle und häufige Abflussschwankungen (Schwall und Sunk), welche eine erhebliche Belastung für Flussökosysteme darstellen, indem sie aquatische Organismen wie Fische gefährden und die ökologische Integrität von Flüssen beeinträchtigen.

Wasserkraftwerke, die bedarfsabhängig betrieben werden, führen zu schnellen und häufigen Abflussschwankungen (Schwall und Sunk), welche flussabwärts gelegene Ökosysteme negativ beeinträchtigen. Dieser Artikel fasst aktuelle Forschungserkenntnisse über dessen Auswirkungen auf verschiedenen räumlichen Ebenen, von großen Flusseinzugsgebieten bis hin zur Kiesbankebene, zusammen. Feld-, Labor- und Modellierungsansätze werden integriert, um zielgerichtete Sanierungsmaßnahmen für ein nachhaltiges Gewässermanagement aufzuzeigen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft Heft 05 (Mai 2025)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr. Daniel S. Hayes

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Wasserwiederverwendung für landwirtschaftliche und urbane Zwecke in Deutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2025)
Wasserwiederverwendung trägt zur Entlastung natürlicher Wasserressourcen bei. Die seit 2023 gültigen EU-Mindestanforderungen an Wasserwiederverwendung werden derzeit in deutsches Wasserrecht integriert. Das im Juli 2025 erschienene Merkblatt DWA-M 1200 erleichtert die praktische Umsetzung von Wasserwiederverwendung in Deutschland.

Zu Wasserversorgungsanlagen am Obergermanisch-Rätischen Limes in Baden-Württemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2024)
Mit Caesars Sieg im Zuge des gallischen Krieges (58 v. Chr.) begann die römische Okkupation der Region. Rom hatte sich zuvor nur um den Mittelmeerraum konzentriert. Rhein und Donau wurden von nun an zu bedeutenden Verkehrsachsen von Italien bis zur Nordsee und aus Gallien - dem Voralpenland entlang - über die Donau bis zum Schwarzen Meer.

Stark unterschiedliche Starkregengefahrenkarten nach den Leitfäden der Länder
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2024)
In den zurückliegenden Jahren haben Starkniederschläge schwere Überflutungen mit erheblichen Sachschäden und sogar Todesfällen verursacht. Mehrere Bundesländer haben Vorgehensweisen zur Erstellung von Starkregengefahrenkarten entwickelt und diese in Leitfäden veröffentlicht. Im Regelfall wird die Erstellung von Starkregengefahrenkarten nach diesen Leitfäden gefördert, wodurch mittlerweile zahlreiche Kommunen Karten erstellt haben.

Schlüsselfaktoren für die Vernetzung von Land- und Gewässerökosystemen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2024)
Anhand der Donau-Karpaten-Region werden Süßwasser- und Feuchtlebensräume als Schlüsselfaktoren für die Vernetzung von Land- mit Gewässerökosystemen im Kampf gegen die Biodiversitätskrise diskutiert. Die offiziellen Berichtsdaten der FFH- und Vogelschutzrichtlinie wurden dafür zugrunde gelegt.

Wasserwiederverwendung in der spanischen Landwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Die Trockenphasen der letzten Jahre lassen den Umgang mit gereinigtem kommunalen Abwasser neu überdenken. Für eine reine Ableitung in ein Gewässer ist hoch aufbereitetes Abwasser immer dann zu schade, wenn ohnehin trockene Verhältnisse vorherrschen. In den wasserarmen südspanischen Regionen Murcia und Andalusien wird seit Jahrzehnten eine Wasserwiederverwendung in der Landwirtschaft praktiziert, die von Abwasseraufbereitung bis zur Produktqualität konsistent ist und Gemüse von kontinuierlich hoher Qualität produziert.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?