Bereitstellung der Eu-Fördermittel in Sachsen-Anhalt für Wasserwirtschaft und Naturschutz

Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums unterstützt die Bereitstellung von Daseinsvorsorge-Infrastrukturen in Form von investiven Vorhaben. Dazu zählen neben der Landwirtschaft auch die Maßnahmen des Umwelt- und Naturschutzes sowie der Wasserwirtschaft. Damit diese Förderung so wirksam wie möglich ist, müssen die geförderten Vorhaben im Einklang mit der Strategie des Landes und der europäischen Strategie durchgeführt werden.

Betrachtet werden ausschließlich der Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Verbindung mit der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK). Der Fokus liegt sowohl auf einer problemorientierten Darstellung der Rechtsarchitektur des ELER als auch potenziell möglichen Förderinhalten im Bereich der Wasserwirtschaft und des Naturschutzes sowie auf einer Auswahl von Zuwendungsvoraussetzungen. Abschließend erfolgt ein Ausblick auf die neuen Förderperiode.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 09 (September 2021)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr. Andrea Storm

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Das Dürrerisiko des Wasserkraftsektors in Baden-Württemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2021)
Die Niedrigwasserereignisse und damit einhergehende Stromerzeugungsverluste der letzten Jahre veranlassen die Frage nach der Verwundbarkeit des Wasserkraftsektors in Baden-Württemberg (BW). Da das Potenzial in BW zur Stromerzeugung an Fließgewässern weitestgehend erschöpft ist, kommt einer Risikoanalyse zur Identifizierung potenzieller Handlungsmaßnahmen zur Minimierung zukünftiger Verluste eine besondere Bedeutung zu. Dieser Beitrag analysiert das Dürrerisiko, identifiziert dessen Treiber und gibt potenzielle Einblicke in zukünftige Verlierer und Gewinner.

Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm für die FGE Eider
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
Für die Flussgebietseinheit Eider sind am 22. Dezember 2020 die WRRL-Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme für den 3. Bewirtschaftungszeitraum für die Anhörung der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt worden. Stellungnahmen sind bis zum 22. Juni 2021 möglich. In den Berichten sind die Zustandsbewertungen der Gewässer sowie die erforderlichen Maßnahmen zur Erreichung des guten Zustands dokumentiert.

Kolmationsmonitoring an einer Renaturierungsstrecke der Wupper
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2021)
In der Wupper in Wuppertal-Laaken wurde im Anschluss an eine Renaturierung ab 2017 ein Kolmationsmonitoring durchgeführt und hierbei ein neues Messgerät auf seine Eignung für das Monitoring der räumlichen und zeitlichen Kolmationsdynamik innerhalb des obersten Sohlbereichs getestet. Dazu bot sich der frisch renaturierte Gewässerabschnitt aufgrund der maschinellen Sedimentumlagerungen an. Die Untersuchungsergebnisse werden hier vorgestellt.

Methoden und Randbedingungen zur Zielerreichung am Beispiel des LIFE-Natur-Projektes Flusserlebnis Isar
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2022)
Im Rahmen des LIFE-Natur-Projektes Flusserlebnis Isar wurden an der Unteren Isar große flussmorphologische Veränderungen durchgeführt, um natürliche Kiesstrukturen wiederherzustellen. Dies erfolgte unter gemeinsamer Leitung der Höheren Naturschutzbehörde der Regierung von Niederbayern und des Wasserwirtschaftsamtes Landshut. Dabei werden sowohl die Ziele der FFH-Richtlinie als auch des Bewirtschaftungsplanes nach WRRL erfüllt. Hauptaspekt waren kiesige Flachwasserzonen und ein neuer Seitenarm für die Isar bei Landau.

Grundwasserqualität und -Quantität in einer grenzüberschreitenden deutsch-niederländischen Perspektive
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2021)
Ein Ziel der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist das Erreichen des quantitativ und qualitativ guten Zustandes des Grundwassers. Wasser kennt keine Grenzen, weshalb deutsche und niederländische Wassermanager eine Abstimmung für die grenzüberschreitenden Grundwasserkörper im Teileinzugsgebiet Deltarhein-Ost durchgeführt haben. Die wasserwirtschaftlichen Probleme sind sehr ähnlich. Unterschiede bei der Vorgehensweise zum Erreichen der Ziele sind zu verzeichnen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?