Die Lebensader Rhein im Zeichen des Klimawandels

Bei dem mit rd. 100 Teilnehmern gut besuchten zweiten BWK-Rheintag in Wiesbaden in der Rotunde im Biebricher Schloss wurden Auswirkungen des Klimawandels und der Umgang mit den Folgen diskutiert. Der Rheintag bot ein Podium für Austausch und Diskussion sowie einen Überblick und vertiefende Einblicke in die Komplexität des Themas Dürre und Niedrigwasser. Ein Ausstellerforum rundete die Veranstaltung ab.

Prof. Joachim Kilian, Vorsitzender BWK-HRPS begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum zweiten BWK-Rheintag im Schloss Biebrich in Wiesbaden. Er dankte allen, die diesen Tag möglich gemacht hatten.

Dies griff Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf, Präsident BWK-Bund, in seiner Begrüßung auf. Er bedankte sich für die Ausrichtung und Vorbereitung des Rheintages und wies darauf hin, dass der BWK auch andere derartige Veranstaltungen ausrichte, wie den BWK-Küstentag oder den BWK-Elbetag. Er hob hervor, wie wichtig derartige länder-, fachgebiets- und institutionenübergreifende Veranstaltungen seien. Die Planungen des dritten Rheintags haben begonnen, der am 02. Oktober 2020 in Köln stattfinden soll.

Dipl.-Ing. Thomas Platte, Direktor Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Zentrale, zeigte sich als Hausherr sehr erfreut über die Möglichkeit, hier in der Rotunde im Biebricher Schloss alle willkommen zu heißen. Am Beispiel der geschichtlichen Eckdaten des Veranstaltungortes, von der Entstehung als Gartenhäuschen über mehrere Umbauten hin zum heutigen Grundriss des Biebricher Schlosses am Rhein durch den Fürsten und späteren Herzog von Nassau Georg August Samuel hat er die enge Beziehung zum Rhein dargestellt. Insoweit passe Thema und Ort sehr gut zusammen.

Dipl.-Ing. Peter Lubenau, Vorsitzender DWA-HRPS, hob in seinem Grußwort die Initiative des BWK mit dem Veranstaltungsformat eines Rheintages hervor. Es ist wichtig, dass so viele verschiedene Akteure zusammengebracht werden. Insbesondere an den Gewässern können so Ideen skizziert, Ziele identifiziert und Lösungen gefunden werden.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 01 und 02 (Februar 2020)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Gregor Krause

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Travelling Conference 2018 - Impressionen über die Abfallwirtschaft in Südkorea, Vietnam und Australien
© Rhombos Verlag (12/2018)
Wie Länder mit ihren Abfällen umgehen, hängt nicht nur von der Wirtschaftskraft eines Landes ab. Selbst in einem reichen Land wie Australien werden unbehandelte Abfälle einfach deponiert. Im Rahmen der Travelling Conference, einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Vortragsreihe, besuchten Fachleute die Länder Südkorea, Vietnam und Australien, um mit Experten vor Ort Fragestellungen aus der Abfallwirtschaft zu diskutieren. Zu den Schwerpunktthemen zählte die Steigerung der Ressourceneffizienz im Spannungsfeld von ökonomischen und umweltpolitischen Interessen.

Untersuchungen an ausgewählten Abfallströmen zur gefahrenrelevanten Eigenschaft HP14 „ökotoxisch“
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Die EU Verordnung 2017/997 vom 8. Juni 2017 regelt, ab wann Abfälle in Bezug auf die gefahrenrelevante Eigenschaft HP14 „ökotoxisch“ als gefährlich einzustufen sind, wobei zwischen der Gewässergefährdung und dem ozonschichtschädlichen Potential unterschieden werden muss.

Aktuelle Entwicklungen in der Kreislaufwirtschaft: Chancen und Perspektiven für die Sekundärrohstoffwirtschaft
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die wirtschaftlichen und vor allem politischen Rahmenbedingen sind in Deutschland, aber auch in Europa und der Welt unsicher wie selten. Gerade für eine konjunkturabhängige Branche ist das nicht die beste Ausgangssituation, wenn es um Zukunfts- und Investitionsentscheidungen geht.

Overview of the Waste Management Situation and Planning in Greece
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (9/2016)
Waste management has been recognized as one of the most pressing problems in Greece suffering of a low level of organization and relying predominantly on semi-controlled landfills until the end of the previous century [9]. Nevertheless improvements have been made during the last twenty years making the solid waste management in Greece a well-structured, organized and environmentally responsible activity with specific goals, mostly in the urban areas. However, there is a big need of changing the waste Management model. The development of efficient use of resources is the mean of realizing this vision. The transformation of the economy towards a resource-efficient direction will lead to increased competitiveness and new sources of growth and jobs through cost reduction through improved efficiency, commercialization of innovations and better management of resources throughout the duration of cycle life.

Wrong Tracks in Waste Management
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (9/2016)
Waste Management is ubiquitous in our everyday life. Economic prosperity and the abundance of materialistic goods imply the generation of waste. In parallel the public awareness for environmentally sound solutions in the field of waste management is raising. This context imposes challenging conditions for political leaders. Often politicians are confronted to take decisions about concepts or investments in waste management without independent expertise. They are approached by vendors of waste treatment technologies or concepts, claiming high environmental and energetic performance, combined with profitable cost – benefit rates.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Abfallausstellung
Nur wer die Geschichte kennt,
siegt im ewigen Kampf
gegen den Müll