Building Information Modeling in der Abwasserableitung mit openBIM

Building Information Modeling erlangt im Bauwesen weltweit zunehmend an Bedeutung. Eine softwareneutrale Zusammenarbeit ist durch die Anwendung von openBIM und dem IFC-AustauschStandard möglich. Die Funktionsweise dieses Standards wird anhand eines Beispiels erläutert. Es werden erforderliche Schritte aufgezeigt, um offene Bauteilbibliotheken verfügbar zu machen, welche für Planung und Bestandsdokumentation verwendet werden können. Für die Dokumentation von großen Bauwerkssystemen, wozu auch Entwässerungssysteme gehören, wird als Alternative zu Dateisammlungen die Anwendung einer Datenbank vorgestellt.

Building Information Modeling (BIM) ist aus Sicht der Datenverarbeitung eine Methode, welche Bauobjekte mit 3D-Geometrie und Sachdaten in einer Bauteil- oder Bauwerksdefinition gemeinsam beschreibt. Da BIM Informationsmodellierung ist, ist für eine konsistente Geometriebeschreibung die dritte Dimension als Grundlage für die ggf. auch 2-dimensionale Darstellung erforderlich (Bild 1). Wesentlicher Unterschied zu klassischem CAD, GIS oder Netzdatenbanken ist, dass Bauteile eigene Klassen wie Wände, Decken, Aussparungen, Fenster, Türen, Treppen bilden und hochgradig spezialisiert sind.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 05 - 2019 (Mai 2019)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Bernhard Bock
Eberhard Michaelis

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