Erfahrungsbericht zur Verwertung des Teilstoffstroms erdenähnlicher Substanzen aus Restmüll HM/HMG

In einem erweiterten Splitting-Verfahren (2013-2017) mit einer „Biologie- und Wertstoffrückgewinnungsanlage“ separiert und reinigt der Autor den Hauptstoffstrom „Erdenähnliche“.

Er schließt zur Wiederbelebung der toten Substanz der gereinigten Feinfraktion (ca. 50% des Restmüllgewichts) eine Impfung durch eine mycelreiche Impfmasse an. Während die Rest-Schwermetallbelastung der Feinfraktion sinkt, reichern sich die Schwermetalle im Wurzelraum innerhalb von5 Jahren an. Die Wurzeln werden zur Verwertung einem Metallurgie-Prozess zugeführt, die Pflanzen als Energiepflanzen abgeerntet.



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: Recy & Depotech 2018 (November 2018)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 3,00
Autor: Walter Felber

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Abbauverhalten und Entsorgungsoptionen biologisch abbaubarer Kunststoffe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2020)
Der Einsatz sowie die Entsorgung biologisch abbaubarer Kunststoffe (BAK) werden in Deutschland kontrovers diskutiert. Die Ergebnisse eines Gutachtens zum praktizierten Umgang mit den Kunststoffen werden vorgestellt.

Ein integrierter Ansatz zur Biopolymerproduktion aus Abwasser
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2020)
Der Einsatz biologisch abbaubarer biobasierter Kunststoffe kann durch die Nutzung von Produktionsabwässern aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie unterstützt werden. Über Untersuchungen zur integrierten Herstellung von biologisch abbaubaren biobasierten Kunststoffen aus verschiedenen Industrieabwässern bestehender Kläranlagen mittels bakteriellen Mischkulturen wird berichtet. Ihre potenzielle Anwendung als Ersatz für petrochemische Kunststoffe wird diskutiert.

Wie gelingt der Abschied von unserem linearen Wirtschaftsmodell?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Trotz erster politischer Erfolge in der jüngeren Vergangenheit steckt die Kreislaufwirtschaft noch in den Kinderschuhen. Es fehlt an einem klaren Leitbild einer suffizienten, effizienten und generationengerechten Konsum- und Wirtschaftsweise. Eine bessere Produktverantwortung und eine umweltfreundliche Steuerpolitik werden das Ende der aktuellen linearen Wirtschaft einläuten.

„Marktbericht“ Deponiebau Stand, Anforderungen und Technische Entwicklung
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2019)
Die Notwendigkeit einer flächendeckenden Entsorgungssicherheit, insbesondere für mineralische Bau- und Abbruchabfälle, ist in Deutschland unumstritten. Dies ist nur mit der Sicherstellung von entsprechenden Deponiekapazitäten zu erreichen, um die Bauwirtschaft und die Produktionsbetriebe in Deutschland weiter abzusichern. Ziel sollte es hierbei sein, auch Alternativen im Deponiebau eine gleichwertige Chance im Vergleich zu den „Standardsystemen“ zu geben und dies bereits im Zuge der Genehmigungsplanung zu berücksichtigen.

Ressourcenschutz und Abfallwirtschaft: Aktuelle Projekte wie z.B. Potentiale der Vorbereitung zur Wiederverwendung
© Eigenbeiträge der Autoren (2/2019)
Ein effizienter Umgang mit Ressourcen bietet ökonomische und ökologische Vorteile. Im vorliegenden Beitrag von Michael Richter, LMR i.R., werden der 7-Punkte-Plan, aktuelle Herausforderungen und Projekte in Bayern im Bereich Ressourceneffizienz thematisiert.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig