Ertüchtigung des Dichtungs- und Kontrollsystems des Sylvensteinspeichers

Die Talsperre Sylvensteinspeicher wurde in den Jahren 2011 bis 2015, nach über 50-jähriger Betriebszeit, mit einer zusätzlichen Dichtwand in Damm und Untergrund sowie mit einem neuen Sickerwasser-Messsystem an den Stand der Technik angepasst.

Diese Ertüchtigungsmaßnahmenstellen auch eine Vorsorge gegen die Folgen möglicher Klimaveränderungen dar, da die zeitlich enge Abfolge und Größe der letzten Hochwasserereignisse eine künftig stärkere Beanspruchung der Talsperre erwarten lassen. Die Baumaßnahmen mit Kosten von rund 23 Mio. Euro wurden aus dem
Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Heft 06 (Juni 2018)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr.-Ing. Tobias Lang
Dipl.-Ing. Gregor Overhoff

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Erfolgreiche ökologische Verbesserungen in der Lachte
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2020)
Die Durchgängigkeit ist unverzichtbar für den guten Zustand von Fließgewässern. Gleichzeitig müssen sich auch die Wasserqualität, die Struktur und das Substrat des Flussbettes in einem guten (naturnahen) Zustand befinden. Nur wenn alle abiotischen Qualitätsnormen der EG-WRRL einen guten Zustand erreicht haben, werden sich die meisten der ursprünglichen und typischen Arten wieder ausbreiten und eine gewässertypische Abundanz erreichen.

Kleingewässermonitoring – Realitätscheck der Umweltrisikobewertung von Pflanzenschutzmitteln
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2020)
Auch ein strenges Zulassungsverfahren von Pflanzenschutzmitteln (PSM) kann deren Einträge in Gewässer nicht vollständig verhindern. Ein bundesweites Monitoring überprüft, wie belastet kleine Gewässer der Agrarlandschaft mit PSM-Rückständen sind und vergleicht die Funde mit den Vorher- sagen der prospektiven Risikobewertung.

Art-Areal-Modellierung für Fischarten im Einzugsgebiet der oberen Donau - Aspekte zur Interpretation der Projektionen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2020)
Statistische Art-Areal-Modelle werden zunehmend für Fließgewässerökosysteme angewendet. Um der Herausforderung der Konnektivität in diesen Ökosystemen gerecht zu werden, dienen häufig unregelmäßige Teileinzugsgebiete als Modellierungseinheiten. Eine Veränderung der Größe dieser Einheiten kann zu veränderten statistischen Beziehungen zwischen Umweltparametern sowie Fundpunkten einer Art führen und damit die Modellergebnisse sowie die daraus gezogenen Schlussfolgerungen erheblich beeinflussen.

Messung des Starkregenabflusses auf Straßen mittels Videoauswertung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Der Artikel beschreibt und diskutiert Methoden zur videogestützten Messung des Abflusses auf Straßen infolge Starkniederschlags in urbanen Siedlungsgebieten. Anhand eines Smartphone-Videos eines Abflussgeschehens in Wuppertal wird exemplarisch eine nachträgliche Durchflussauswertung mit Hilfe eines LSPIV-Verfahrens (Large Scale Particle Image Velocimetry) vorgenommen und damit die grundsätzliche Tauglichkeit videogestützter Methoden zur Messung des Straßenabflusses nachgewiesen.

Beeinflussungen gewässerkundlicher Pegel durch spontane Übereisung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Beobachtungen an einem Pegel in Nordrhein-Westfalen im Februar 2018 zeigen, dass eine wiederkehrende kurzzeitige Eisdecke eine Überschätzung des kalkulierten Abflusses in einer Größenordnung bis zu 100 % und mehr hervorrufen kann, abhängig von der Wahl des Berechnungsintervalls. Mit der Wassertemperatur als Indikator lassen sich bislang nicht aufgefallene gleichartige Beeinflussungen für weitere Zeiträume und Pegelstandorte nachweisen. Zur Gewinnung wirklichkeitsnaher Abflussganglinien kann hier das ΔW-Verfahren eingesetzt werden.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?