Lebensraumqualität von Fließgewässern: morphologische oder hydraulische Indizes?

Die Hydromorphologie ist ein maßgeblicher Faktor für die ökologische Funktionsfähigkeit eines Fließgewässers. Es sind deshalb Methoden notwendig, um die hydromorphologische Qualität möglichst objektiv bewerten zu können.

Der vorliegende Artikel stellt zwei auf grundlegend verschiedenen Ansätzen beruhende Indizes zur Bewertung der Fließgewässerlebensräume vor. Durch eine Korrelationsanalyse wird gezeigt, dass beide Indizes die hydromorphologische Qualität treffend beschreiben. Weiters werden Empfehlungen für deren Anwendung gegeben.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 02/03 - 2018 (März 2018)
Seiten: 6
Preis: € 10,90
Autor: Dr. Walter Gostner
Dipl. Ing. Matteo Paternolli

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Bestimmung der Hydraulischen Leitfähigkeit bei Feldsättigung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2020)
Bei der Bewegung von Wasser oberhalb des Grundwasserspiegels ist für die Berechnung der Vorgänge die ungesättigte hydraulische Leitfähigkeit maßgebend. Werden große Wassermengen versickert, so dass sich im Sickerbereich über einen längeren Zeitraum oberirdisch als Pfütze stehendes Wasser bildet, wird von der hydraulischen Leitfähigkeit bei Feldsättigung gesprochen. Verfahren zu ihrer Bestimmung werden vorgestellt.

Hydraulische Auslegung eines Trennbauwerks mit schießender Anströmung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2020)
Starkniederschläge führen vermehrt in urbanen Regionen zu gravierenden Hochwasserschäden. Trennbauwerke, die einen Großteil des Abflusses über eine Entlastungsleitung ableiten, können gerade in dicht besiedelten Gebieten eine Lösung darstellen. Eine schießende Anströmung, komplexe dreidimensionale Strömungszustände im Einlaufbereich sowie die Berücksichtigung der Verluste und potenzielle Verlegung der Rechenanlage durch Treibgut erfordern für das beschriebene Projekt physikalische Modellversuche zur Bestimmung des Abführungsvermögens.

Kleingewässermonitoring – Realitätscheck der Umweltrisikobewertung von Pflanzenschutzmitteln
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2020)
Auch ein strenges Zulassungsverfahren von Pflanzenschutzmitteln (PSM) kann deren Einträge in Gewässer nicht vollständig verhindern. Ein bundesweites Monitoring überprüft, wie belastet kleine Gewässer der Agrarlandschaft mit PSM-Rückständen sind und vergleicht die Funde mit den Vorher- sagen der prospektiven Risikobewertung.

Art-Areal-Modellierung für Fischarten im Einzugsgebiet der oberen Donau - Aspekte zur Interpretation der Projektionen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2020)
Statistische Art-Areal-Modelle werden zunehmend für Fließgewässerökosysteme angewendet. Um der Herausforderung der Konnektivität in diesen Ökosystemen gerecht zu werden, dienen häufig unregelmäßige Teileinzugsgebiete als Modellierungseinheiten. Eine Veränderung der Größe dieser Einheiten kann zu veränderten statistischen Beziehungen zwischen Umweltparametern sowie Fundpunkten einer Art führen und damit die Modellergebnisse sowie die daraus gezogenen Schlussfolgerungen erheblich beeinflussen.

Überprüfung von Berechnungsansätzen für den Abfluss über breitkronige Wehre
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2020)
Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Überprüfung üblicher Berechnungsansätze für breitkronige Wehre, insbesondere auch für den Hochwasserabfluss mit möglichen Rückstau.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?