Sanierung der Asphaltaußendichtung des Hauptdamms der Biggetalsperre und des Vordamms Kessenhammer

Die Asphaltaußendichtung der Biggetalsperre sowie der Vorsperre Kessenhammer wurde im Sommer 2015 saniert. Hierzu wurde ein Teil der Asphaltaußendichtung abgefräst und neues Dichtungsmaterial eingebaut. Außerdem wurden die Anschlusskonstruktionen teilweise neu ausgeführt. Der vorliegende Artikel beschreibt die Maßnahme angefangen von der Bestandsaufnahme 2011 bis hin zur Nachsorge. Außerdem gibt er einen Überblick über die notwendigen Randbedingungen.

Vor den Toren der Stadt Attendorn entstand in den 1960er-Jahren das Hauptabsperrbauwerk der Biggetalsperre. Die Talsperre dient vornehmlich dazu, Wasser je nach Bedarf zu speichern bzw. abzugeben um so eine gleichmäßige Wassermenge in der Ruhr sicherzustellen. Aus dem Speicher werden über die Flüsse Bigge und Lenne rund 40 % des erforderlichen Zuschusswassers aller Talsperren in das Flusssystem der Ruhr abgegeben. Eine weitere wichtige Aufgabe ist der Hochwasserschutz für die Unterlieger der Talsperre.









Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 05/2016 (Mai 2016)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Stefan Klahn
Prof. Dipl.-Ing. W. Kuhlmann
Sophie Charlotte Kuhlmann

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Beurteilung des Einsatzes mobiler Elemente im Hochwasserschutz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2011)
Beim Einsatz mobiler Elemente zum Hochwasserschutz sind neben der Standsicherheit vor allem Fragen der Logistik und Einsatzplanung zu berücksichtigen. Örtliche Bedingungen können bei der Beurteilung der Machbarkeit eines mobilen bzw. teilweise mobilen Hochwasserschutzes Ausschlusskriterien sein. Entscheidungshilfen wurden vom Bayerischen Landesamt für Umwelt zusammengestellt.

Hydraulische Modellversuche für Betriebseinrichtungen an Stauanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2010)
Betriebseinrichtungen an Stauanlagen müssen unter Extrembeanspruchungen hydraulisch einwandfrei und zuverlässig funktionieren. Mit hydraulischen Modellversuchen kann die Betriebs- und Funktionssicherheit nachgewiesen und optimiert werden. Die an der TU Dresden zur Beantwortung der vielfältigen Fragestellungen eingesetzten Methoden, die dabei gewonnenen Erfahrungen und die Grenzen der labortechnischen Versuchsdurchführung werden vorgestellt.

Nutzung von Betriebsauslässen für die Hochwasserentlastung von Talsperren
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2009)
Zu den Entnahmeanlagen an Talsperren [2] gehören neben den Grundablässen auch die Betriebsauslässe für die Wasserentnahme (z. B. für die Trinkwasseraufbereitung oder die Wasserkraftnutzung). Während die Heranziehung der Grundablässe für die Vor- und Parallelentlastung im Hochwasserfall üblich und unter bestimmten Randbedingungen zulässig ist, wird neuerdings auch verstärkt die Nutzung der Betriebsauslässe zur Steuerung der Hochwasserabgabe erwogen und untersucht.

Zur Verringerung von Fischschäden in Turbinen mittels Verhaltensbeeinflussung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2021)
Um den Einfluss des Fischverhaltens auf die Schädigungsraten bei der Turbinenpassage zu klären, wurden vergleichende Untersuchungen für eine normale, unbeeinflusste Passage, eine Passage unter medikamentöser Betäubung sowie eine Passage unter Einwirkung eines elektrischen Feldes durchgeführt. Die Ergebnisse bestätigen die Verhaltenseinflüsse und insbesondere die Funktionalität einer darauf beruhenden innovativen Technik zur Verringerung der Fischschäden bei Kraftwerkspassagen.

Modelluntersuchungen zum Kolkprozess am Wehr Geesthacht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Untersuchungen an der Wehranlage Geesthacht zeigen, dass Kolkprozesse in gegenständlichen Modellen nach wie vor eine Herausforderung darstellen. Einerseits erfordert die Abbildung der morphologischen Prozesse von feinen Sedimenten Kompromisse bei der Naturähnlichkeit. Andererseits sind berührungslose Methoden erforderlich, um den Kolkprozess im laufenden Versuch zu beobachten. Insgesamt konnten die maßgebenden Randbedingungen für den Kolkprozess aufgezeigt werden, so dass Sicherheit für die Planung der notwendigen geometrischen Veränderungen des Tosbeckens und für die Konzeptionierung der Kolksicherungsstrecke besteht.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?