Erhöhte Anforderungen an die Phosphatelimination auf Kläranlagen

Durch die konsequente Umsetzung der EU-WRRL werden im Ablauf von Kläranlagen vermehrt sehr niedrige Pges-Ablaufwerte gefordert. Neben der einzusetzenden Verfahrenstechnik und der Zusammensetzung des Rohabwassers sind zur Bewertung der Leistungsfähigkeit auch Probenart und Auswertungssystematik von Bedeutung.

Phosphor ist einer der wichtigsten Nährstoffe eines Ökosystemes und gilt oftmals als limitierender Faktor für biologisches Wachstum. Schon seit dem Jahr 1989 werden daher für Kläranlagen Mindestanforderungen bezüglich Pges bundeseinheitlich emissionsbezogen festgelegt. Mit zunehmender Ausbaugröße der Kläranlage sind bekanntermaßen Pges-Werte ≤ 1,0 mg/l (Größenklasse GK 5) bzw. ≤ 2,0 mg/l Pges (GK 4) in der qualifizierten Stichprobe bei der 4- von 5-Regelung gefordert. Besonderheiten des Einzelfalles werden hier aber nicht berücksichtigt.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 05 2016 (Mai 2016)
Seiten: 5
Preis: € 10,90
Autor: Dr. Peter Baumann

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