Herausforderungen der IT-Sicherheit bei kleinen und mittleren Betreibern kritischer Infrastrukturen

Der Schutz der IT kritischer Infrastrukturen gerät durch verschiedene Vorfälle und nicht zuletzt durch das im Juli 2015 in Kraft getretene IT-Sicherheitsgesetz zunehmend in den Fokus. Kleine und mittlere Betreiber benötigen Orientierung bei der Analyse ihrer Gefährdungslage und bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen. Im Rahmen dieses Beitrags wird ein Vorgehen skizziert, das sich an gängigen Normen (BSI-Grundschutz, ISO 2700x) orientiert, aber eine leichte und schnelle Anwendung ermöglichen soll, um die IT-Sicherheit der Betreiber nachhaltig zu steigern.

Die IT-Infrastruktur bildet das Rückgrat eines jeden Unternehmens, sei es in der Verwaltung oder beim Betrieb der Erzeugungs- und Verteilungsinfrastruktur. Die Wasserverund Abwasserentsorgung ist durch viele kleine und mittlere Unternehmen geprägt. Diese haben selten die finanziellen und personellen Ressourcen für eine umfangreiche Analyse ihrer IT-Sicherheit. Die Zunahme von Cyberkriminalität und leicht verfügbare Angriffswerkzeuge verstärken die Risiken, die von der IT ausgehen: Nicht nur das Aneignen von Kunden- oder Versorgungsdaten stellt eine Gefahr dar, auch der externe Eingriff in die Versorgung in quantitativer und qualitativer Hinsicht ist denkbar. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes „AquaIT-Lab“ untersuchen die Autoren diese Problemstellung und entwickeln angepasste ITSicherheitsmaßnahmen.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 10 - 2015 (Oktober 2015)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Christof Thim
David Kotarski

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