Vergleich von MBA‘s mit und ohne vorgeschalteter Vergärung in Bezug auf Feuchtigkeitsmanagement und Erreichung der Deponieablagerungskriterien

In der Abfallwirtschaft hat sich der Trend entwickelt, die anaerobe Vergärungstechnologie für die Behandlung von Hausabfällen einzusetzen. Deshalb wurden MBA’s mit vorgeschalteter anaerober Vergärungsstufe gebaut. Im Rahmen von Anlagenüberprüfungen und Versuchen wurde eine MBA mit und eine MBA ohne Vergärungsstufe untersucht und miteinander verglichen, um den Einfluss der Vergärungsstufe festzustellen. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf den Anlagenbetrieb, insbesondere das Feuchtigkeitsmanagement, die Einhaltung der Deponieablagerungskriterien sowie die Wirtschaftlichkeit der MBA gerichtet.

Der Betrieb von Vergärungsanlagen gewann in den letzten Jahrzehnten vor allem in der Landwirtschaft an Beliebtheit, in denen der nachwachsende Rohstoff (NaWaRo), dessen Qualität sehr konstant ist, verwertet wird. In der Abfallwirtschaft hat sich der Trend entwickelt, diese verbreitete Technologie der anaeroben Vergärung für die Behandlung von Hausabfällen, deren Abfallzusammensetzung sehr unterschiedlich sein kann, einzusetzen. Deshalb wurden MBA’s mit vorgeschalteter anaerober Vergärungsstufe gebaut. Um den Einfluss der Vergärung auf den Anlagenbetrieb und die Wirtschaftlichkeit der MBA festzustellen, wurde eine MBA mit und eine MBA ohne Vergärungsstufe untersucht und miteinander verglichen.



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: Waste-to-Resources 2015 (Mai 2015)
Seiten: 12
Preis inkl. MwSt.: € 6,00
Autor: Aurel Lübke
M.Sc. Roman Lugmayr

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