Umbau der MBA-Anlage Nordhausen für die Verwertung von Bioabfällen

Die Südharzwerke Nordhausen – Entsorgungsgesellschaft mbH sind eine inhousefähige Gesellschaft des Landkreises und der Stadt Nordhausen. Im Auftrag des Landkreises ist sie für die Aufgaben der Einsammlung und des Transportes von Rest- und Bioabfall, für die Bioabfallverwertung sowie Deponiegasverstromung und Sickerwasserbehandlung verantwortlich.

Durch den Umbau der MBA-Anlage Nordhausen in eine Trockenvergärungsanlage konnten mehrere Ziele gleichzeitig erreicht werden:
- Umnutzung einer noch nutzbaren, ehemaligen Restabfallbehandlungsanlage
- Rückführung der Bioabfallverwertung in den Landkreis Nordhausen
- stoffliche und energetische Verwertung von Bioabfällen
- Bereitstellung grundlastfähiger erneuerbarer Energie
Der Landkreis Nordhausen und die Südharzwerke leisten durch diesen erfolgreichen Umbau einer Abfallbehandlungsanlage Beiträge zur Umsetzung der Energiewende und führen eine bereits vorhandene, jedoch stillgelegte Anlage einer dauerhaften, sinnvollen Umnutzung zu.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: Biomasse-Forum 2014 (November 2014)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Diplom-Wirtschaftsjurist (FH) Thomas Mund

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Klimabilanzielle Betrachtungen vor dem Hintergrund sich ändernder Substratzusammensetzungen
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) sind als landeseigene Anstalt öffentlichen Rechts für die Abfallentsorgung und Reinigung einer Fläche von 890 km2 mit 3,4 Mio. Einwohnern verantwortlich. Im Rahmen der Sammlung (400.000 aufgestellte Abfallbehälter) werden rund 19 Mio. Entleerungen pro Jahr durchgeführt. Als Bürgerservice gibt es in Berlin 15 Recyclinghöfe und 6 Schadstoffsammelstellen, auf denen rund 150.000 t Abfall bei rund 2,8 Mio. Kundenbesuchen pro Jahr) angeliefert werden.

Rahmenbedingungen bei der Harmonisierung des Monitorings von Lebensmittelabfällen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Das vorliegende Paper befasst sich mit der Diskussion um die Verbindung von front-end und back-end Ansätzen und möglichen Auswirkungen auf die zukünftige Datenlage der europäischen Lebensmittelabfallstatistik. Basis ist eine Harmonisierung der Defi nition von Lebensmittelabfall sowie eine abgestimmte Vorgehensweise bei der Erhebungsmethodik. Der front-end Ansatz umfasst die Messung der Abfälle beim Abfallproduzenten (z.B. Handel, Produktion), während beim back-end Ansatz die Abfallmengen bei der jeweiligen Verwertungseinrichtung erfasst werden.

Zukünftige Verwertung von Gärresten und Bioabfallkomposten vor dem Hintergrund düngerechtlicher Vorgaben
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2014)
In einer neuen Düngeverordnung, die voraussichtlich in 2015 in Kraft treten wird, sollen die Vorgaben für die gute fachliche Praxis beim Düngen deutlich konkreter gefasst werden. Dazu wird die Verordnung neben dem regulativen Teil neun Anlagen mit insgesamt 19 Tabellen enthalten. Von diesen Daten darf nur in festgeschriebenen Fällen abgewichen werden.

Biogene Festbrennstoffe aus halmgutartigem Grünschnitt und Landschaftspflegematerial nach dem BtE® -Verfahren Ergebnisse der Versuchs- und Demonstrationsanlage in Borgstedt
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2014)
Mit dem BtE®-Verfahren kann ein Regelbrennstoff nach DIN EN14961 aus Grün-schnitt und Landschaftspflegematerial hergestellt werden. So wird einerseits das Entsorgungsproblem der Rest- und Abfallstoffe gelöst und andererseits ein biogener Festbrennstoff als werthaltiges Produkt hergestellt.

Optimierung der Bioabfallerfassung zur stofflichen und energetischen Verwertung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2013)
Über 9 Mio. Mg Bioabfälle (Bio- und Grüngut) stellen die größte separat erfasste Wertstofffraktion in Deutschland dar. Hierbei stammt jeweils ca. die Hälfte aus der Biotonne und aus der Grüngutsammlung. Wie hoch die Erfassungsrate von Bioabfäl-len tatsächlich ist, lässt sich nicht ableiten.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Abfallausstellung
Nur wer die Geschichte kennt,
siegt im ewigen Kampf
gegen den Müll