Zukunftsweisende Software-Konzepte für das kontinuierliche Anlagen-Monitoring von Abfalldeponien

Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) führt die Disy Informationssysteme GmbH (Disy) zusammen mit der Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (ICP) in den folgenden zwei Jahren ein Forschungsprojekt zur intelligenten Überwachung von Deponien durch. Dabei sollen zukunftsweisende Hardware- und Softwaretechnologien entwickelt werden, die ein automatisiertes und sicheres Monitoring von Deponien ermöglichen.

Die ICP stellt mit ihrer fachlichen Expertise das Bindeglied zwischen der Messtechnik und der Datenanalyse dar. Disy wiederum entwickelt - ausgehend von einem fundierten Datenmanagement- und GIS-Know-how - Technologien für ein zukunftsweisendes Deponie-Monitoring. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen eine Lösung entwickeln, die eine wissensbasierte Erkennung komplexer Ereignisse anhand von räumlich-zeitlichen Datenmustern ermöglicht. Zukünftig könnten darüber sowohl Prognosen zu bestimmten Prozessen innerhalb der Deponie als auch zu entsprechend frühzeitigen Optimierungsmaßnahmen möglich sein.



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: Praxistagung 2014 (Dezember 2014)
Seiten: 13
Preis inkl. MwSt.: € 6,50
Autor: Irene Priebs
Dr. Andreas Abecker
Dr. Dipl.-Geol. Thomas Egloffstein
Dipl.-Ing. Gerd Burkhardt

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Pflichten des Deponiebetreibers aus Vorschriften zu Arbeitsschutz und Anlagensicherheit
© Verlag Abfall aktuell (1/2015)
Auf einer Deponie sind insbesondere die Beschäftigten in der Deponiegasanlage einer Reihe von Gefährdungen ausgesetzt. Es ist die Pflicht des Deponiebetreibers, die Anlage so sicher zu betreiben, dass keine unzulässigen Beeinträchtigungen der Bevölkerung und der Umwelt entstehen sowie den Betrieb so zu regeln, dass von den eingesetzten Arbeitsmitteln (Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen) keine Gefährdungen für seine Beschäftigten ausgehen bzw. die Gefährdungen so gering wie möglich gehalten werden.

Monitoring des Wasserhaushaltes der ehemaligen Zentralmülldeponie Rastorf in Schleswig-Holstein
© Wasteconsult International (12/2014)
Auf der ehemaligen Zentralmülldeponie in Rastorf/Schleswig-Holstein wird ein langjähriges Wasserhaushaltsmonitoring durchgeführt, um die Funktionsfähigkeit einer temporären mineralischen Oberflächenabdeckung kontinuierlich zu überwachen. Die jährlichen Sickerwasseraufkommen entsprechen im Mittel 10 % des Freilandniederschlages und bewegen sich im Rahmen der modellgestützten Prognosen für die temporäre Sicherungsmaßnahme. Bei einer nachgewiesenen Eignung über einen Zeitraum von ca. 8‒10 Jahren wird die temporäre Oberflächenabdeckung ein Bestandteil des endgültigen Abdeckungssystems oder soll eigenständig als kostengünstiges endgültiges Abdeckungssystem fungieren.

Landfill gas generation at municipal solid waste landfills of Ukraine
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Decisions on the technical measures for decreasing the gas emissions from the existing MSW landfills should be based on the evaluation of the current and future long-term emissions. Six Ukrainian landfills were investigated using laboratory tests (thermal and spectral methods, gas generation tests and others).

Deponie- und wasserbautechnischen Maßnahmen im Zuge der Stilllegung der Deponie Hennickendorf
© Wasteconsult International (12/2010)
Auf der Siedlungsabfalldeponie Hennickendorf im Landkreis Märkisch-Oderland wurden von 1976 bis 2001 insgesamt ca. 2.1 Mio. m³ Abfall eingelagert. Die Errichtung der Deponie erfolgte hierbei innerhalb einer ehemaligen Tongewinnungsstätte ohne Bau von Basisabdichtungskomponenten, jedoch unter Fortführung einer aktiven (Grund-) Wasserhaltung aus dem vorlaufenden Abbaubetrieb.

Erkenntnisse aus der Anwendung von Gas-Push-Pull-Tests zur Messung der Methanoxidation in Deponieabdeckschichten
© Wasteconsult International (12/2010)
Im Rahmen des BMBF-Verbundvorhabens MiMethox wurden Gas-Push-Pull-Tests im Rahmen einer intensiven Feldkampagne an fünf Altstandorten eingesetzt, um den Einfluss verschiedener Bodeneigenschaften und Umgebungsparameter auf die Methanoxidation zu untersuchen. Es werden die Möglichkeiten und Grenzen der Methode diskutiert und über die bisherigen Erkenntnisse bezüglich der Einflussfaktoren auf die biologische Methanoxidation berichtet.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig