Schub nach vorne: Rückblick auf die 18. Ecomondo 2014 in Rimini

Der erste Messetag im italienischen Rimini verhieß zunächst nichts Gutes. Die Aussteller sahen sich doch recht übersichtlichen Besucherzahlen gegenüber, und besonders bei den Vertretern aus Deutschland kursierte die Frage, ob ein Jahr, in dem die IFAT in München und die Pollutec in Lyon nicht doch eine zu große Konkurrenz war, zumal die Rezession Italien heftig gebeutelt hat.

Foto: M. Boeckh(24.11.2014) Doch Roberta Masini von der Messegesellschaft Rimini Fiera S.p.A. gab sich optimistisch: „Wir haben wieder 37.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche verkauft und rechnen trotz aller Widrigkeiten mit erneut steigenden Besucherzahlen.“ Und so kam es denn auch: mit 101.144 Besuchern, so das offizielle „Endergebnis“, kamen letztlich doch 8,6 % mehr Besucher aufs Messegelände. Die 35 deutschen Aussteller stellten die größte Gruppe aus dem Ausland dar; gefolgt von den Schweizern, Schweden und Belgiern.
Zentrales Thema auf der Ecomondo, die erneut von der Key Energy, der Key Wind, der H2R und der Cooperambiente flankiert wurde, war die E-Mobilität und die Energie- Effizienz. Längst ist der Funke vom Pkw-Bereich auf die Entsorgungswirtschaft übergesprungen und viele Hersteller zeigten Elektro- oder Hybrid-Sammelfahrzeuge und auch rein elektrische Müllsauger. Und auch die gesamte Wertschöpfungskette der Abfallund Recyclingwirtschaft fand bis zum Messeende täglich mehr interessierte Besucher. Für die kommende Ecomondo (3.-6.11.2015), sollen verstärkt Hersteller von Einzelkomponenten aus der Abfallwirtschaft gewonnen werden, so der Wunsch der Messegesellschaft. Und einen Schub nach vorne soll der Wassermarkt bringen, denn Inspektion und Wartung von Abwasserkanälen werden in Italien aufgrund anstehender Gesetzesvorhaben neue Bedeutung erlangen.

Unternehmen, Behörden + Verbände: Italienische Handelskammer für Deutschland (ITKAM), Rimini Fiera S.p.A.
Autorenhinweis: Martin Boeckh
Foto: M. Boeckh



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: November/Dezember 2014 (November 2014)
Seiten: 1
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Autor: Martin Boeckh

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