EU-Forschungsprojekt „WatERP“ - Water Enhanced Resource Planning

Im Rahmen des aktuellen Förderprogramms „FP7“ der Europäischen Union beschäftigt sich das laufende Forschungsprojekt „WatERP“ mit der Verknüpfung von moderner Software-Technologie mit dem planerischen und operativen Wassermanagement. Das Projekt reiht sich in den aktuellen internationalen Forschungsfokus der sogenannten ICT (Information and Communication Technologies), wie beispielsweise das AQUA-Netzwerk, ein. Im vorliegenden Beitrag werden das Anliegen des Projektes „WatERP“, die Partner sowie der Arbeitsstand nach einer Laufzeit von einem Jahr erläutert.

Das übergeordnete Ziel des Projektes „WatERP“ ist es, eine Web-basierte Open-Management- Plattform zu entwickeln, welche die vollständige Betrachtung der Prozesskette der Ressource Wasser ermöglicht. Beginnend im Einzugsgebiet, über die Aufbereitung und die anschließende Verteilung soll dieses Werkzeug dazu dienen, das Management des Gesamtsystems zu optimieren.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 07/08 - 2014 (Juli 2014)
Seiten: 4
Preis: € 4,00
Autor: Dipl.-Ing. Tobias Martin
Dr.-Ing. Dirk Kühlers
Dr. Andreas Abecker

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Die neuen Umweltqualitätsnormen nach dem Vorschlag der Kommission für eine Richtlinie zur Änderung der Richtlinien 2000/60/EG und 2008/105/EG in Bezug auf prioritäre Stoffe im Bereich der Wasserpolitik
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2013)
Zu den vordringlichen Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie1 (WRRL) gehört das Erreichen eines guten chemischen und ökologischen Zustands von Oberflächengewässern und Grundwasserkörpern. Die Richtlinie wird von den Mitgliedstaaten auf der Ebene der Flussgebietseinheiten umgesetzt. Dazu waren die Mitgliedstaaten verpflichtet, bis 2009 Bewirtschaftungspläne für ihre Einzugsgebiete sowie Maßnahmenprogramme für jede Gebietseinheit zu verabschieden. Die Vorgaben der WRRL wurden in Deutschland legislativ durch die Siebte Novelle zum Wasserhaushaltsgesetz und durch Änderung der Landeswassergesetze umgesetzt. Um das Ziel eines guten chemischen Zustands zu erreichen, müssen Wasserkörper die Umweltqualitätsnormen2 (UQN) einhalten, die auf EU-Ebene als sog. prioritäre und prioritär gefährliche Stoffe festgelegt worden sind3.

Detektion langsamer Fließbewegungen in Brunnen und Bohrungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2011)
In der Vergangenheit hat sich das Tracer-Fluid-Logging (kurz TFL) als Methode zum Erkennen und Quantifizieren langsamer Fließbewegungen in Bohrlöchern und Brunnen in der Praxis bewährt. Statt des bisher entsprechend DVGW-Arbeitsblatt W 110 ein - gesetzten Tracers NaCl kommen zunehmend die fluoreszierenden Farbstoffe Uranin und Eosin zum Einsatz, welche sich dank moderner Nachweis- und Zugabemethoden in extrem geringen Konzentrationen einsetzen lassen.

Die demografische Entwicklung und ihre Folgen für die Wasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2009)
Viele Wasserversorgungsunternehmen sind vom Rückgang des Trinkwassergebrauches betroffen. Besonders stark wirkt sich dies im Osten Deutschlands aus. Es wird gezeigt, mit welchen Mitteln ein Fernwasserversorger auf den Absatzrückgang reagiert. Außerdem wird eine offene Diskussion über die Zukunft großräumiger Strukturen der Wasserversorgung vor dem Hintergrund des anhaltenden Absatzrückganges angeregt.

Überblick über den Einsatz von Nanofiltrations- und Niederdruckumkehr-Osmoseanlagen in der öffentlichen Wasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2009)
Im Rahmen eines F&E-Projektes wurde eine Bestandsaufnahme der in Deutschland betriebenen NF/LPRO-Anlagen vorgenommen. Bestandteil der Datenerhebung waren neben Fragen zur Zusammensetzung von Rohwasser, Permeat und Konzentrat auch Fragen zu Investitions- und Betriebskosten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Enthärtung mittels NF/LPRO ein zuverlässiges und praxistaugliches Verfahren ist, das auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht mit anderen technischen Lösungen konkurrieren kann.

Stockholm Water Week Side Event
© European Water Partnership (8/2007)
This EWP Side Event featured a high level panel discussion on the business response to the increasing need for water and energy, followed by a discussion between the audience and the members of the panel.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?