Mehr als nur Grauschleier: Arbeitskleidung gehört nicht in die eigene Waschmaschine

Drei von vier Deutschen reinigen ihre Berufskleidung in der heimischen Waschmaschine – und zwar fast immer falsch (61 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Nürnberger Meinungsforschungsinstitut GfK durchgeführte Studie im Auftrag von Initial und der European Textile Service Association (ETSA).

Foto: Rentokil Initial(18.08.2014) Dabei wurden rund 1200 Träger von Berufskleidung zu ihren Waschgewohnheiten befragt. Die Studie zeigt, dass viele Deutsche das Risiko von privat gewaschener Berufskleidung unterschätzen. Danach waschen Arbeitnehmer ihre Berufskleidung einmal pro Woche in der heimischen Waschmaschine bei durchschnittlich 50 °C mit handelsüblichen Waschmitteln. Bis zu 14 verschiedene Berufsbekleidungsteile landen je Waschgang in der Trommel – gemischt mit der Freizeitkleidung. Nur 39 Prozent der Befragten trennen vor dem Waschgang ihre Arbeits- von der Freizeitkleidung. Weil herkömmliche Waschmittel nicht geeignet sind, industrielle Schmierfette, Öle, Ruße, Metallabrieb, Bitumen oder andere hartnäckige Substanzen aus der Kleidung zu entfernen, werden arbeitstypische Verschmutzungen nicht vollständig beseitigt und auch die Waschmaschine kann Schaden nehmen und beschmutzt werden...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Rentokil Initial (Köln), European Textile Service Association (ETSA)
Autorenhinweis: mmn
Foto: Rentokil Initial



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Juli/August 2014 (August 2014)
Seiten: 1
Preis: € 0,00
Autor: Dr. Martin Mühleisen

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