Brauchen wir demnächst Hartz IV für die Abfallwirtschaft?

Mit dem Begriff Hartz IV assoziieren wohl die meisten Bundesbürger nicht viel Gutes. Dabei hatte doch alles so verheißungsvoll angefangen:

Die Bundesregierung unter Gerhard Schröder setzte die Kommission Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt unter der Leitung von Peter Hartz ein. Diese Kommission sollte Vorschläge erarbeiten, wie die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland effizienter gestaltet und die staatliche Arbeitsvermittlung reformiert werden kann.

Anlass dafür war unter anderem das Bekanntwerden von geschönten Statistiken der Bundesanstalt für Arbeit über deren Vermittlungserfolge und über den Umfang des Verwaltungspersonals (etwa 85.000) im Verhältnis zur Zahl der Vermittler (etwa 15.000). Ziel des Hartz-Konzeptes war es, innerhalb von vier Jahren die Arbeitslosenzahl von damals vier Millionen zu halbieren. (nach [1])

Geschönte Statistiken und Aufwendungen, die in keinem Verhältnis zu den erzielten Resultaten stehen. Erinnert das nicht ein wenig an die Abfallwirtschaft?


1. Die Abfallpolitik ist wie die Sozialpolitik ein Spiegel des Zeitgeistes
2. Wie die Vergangenheit uns heute einholt oder wer bezahlt den ökologischen Mehrwert?
3. Politische und wirtschaftliche Einflüsse auf die Investitionskosten
4. Der Einfluss der Ökologie auf die Abfallbehandlungskosten
5. Braucht es also eine Hartz-Kommission für die Abfallwirtschaft?
6. Gleichberechtigung in der Abfallwirtschaft
7. Schlussfolgerung
8. Quelle

[1] Wikipedia: Hartz IV Konzept

Autor:
Dipl.-Ing. Martin Brunner



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Strategie Planung Umweltrecht 8 (2014) (Januar 2014)
Seiten: 6
Preis: € 6,00
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