UVP-Pflicht und Öffentlichkeitsbeteiligung

Die aktuelle Gesetzgebung stellt an Biogasanlagen neue genehmigungsrechtliche Anforderungen

Neuregelungen sowohl des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts als auch des Immissionsschutzrechts haben neue Anforderungen für die Errichtung und den Betrieb von Biogasanlagen mit sich gebracht. Diese haben Auswirkungen darauf, ob bei immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren eine Umweltverträglichkeitsprüfung und eine Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen sind. Wie Biogasanlagen zu behandeln sind, bestimmt sich nach den eingesetzten Substraten und anhand der Kapazität der Anlage. Ferner können sich Besonderheiten ergeben, wenn die Biogasanlage als Nebeneinrichtung zur Erzeugeranlage – also einer Tierhaltungsanlage – geplant wird.

Einige Bundesländer haben zwischenzeitlich durch Erlasse Regelungen für strittige Fragestellungen erarbeitet, in anderen Bundesländern bestehen im Vollzug weiterhin erhebliche Unsicherheiten.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: Ausgabe 04 / 2013 (Dezember 2013)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 2,00
Autor: Prof. Dr. Andrea Versteyl

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Immissionsschutzrechtliche Anforderungen an Biogasanlagen
© Universität Stuttgart - ISWA (9/2016)
Biogasanlagen können einen bedeutenden Beitrag zur Energieversorgung, zum Klimaschutz und zur Verwertung biologischer Abfälle leisten. Sie spielen eine wichtige Rolle beim Ausbau der erneuerbaren Energien unter Nutzung von Biomasse.

Sichere, zuverlässige Entschwefelung hoher und sehr hoher H2S-Beladungen durch UgnCleanTubes®
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2016)
Zylinderförmige UgnCleanPellets® S 3.5 für die zuverlässige und sehr kostengünstige Entschwefelung von Biogas sind seit einigen Jahren markteingeführt und (zumindest in Fachkreisen) hinlänglich bekannt. Die warme und feuchte Energie des Rohbiogases aus dem Fermenter wird dabei gezielt genutzt, statt vernichtet und der Störstoff Schwefelwasserstoff wird in den Wertstoff Schwefel – mit seiner düngenden Wirkung ‒ überführt.

Zweck und Mittel
© Rhombos Verlag (12/2015)
Bei der Feinentschwefelung von Biogas zeigen die einzelnen Verfahren deutliche Vor- und Nachteile

EEG-Novelle auf dem Prüfstand
© ANS e.V. HAWK (10/2014)
Der folgende Vortrag beschäftigt sich mit der Fragestellung, in wie weit das am 01.08.2014 in Kraft getretene EEG 2014 verfassungsrechtlich zu beanstanden ist. Dabei werden folgende Schwerpunkte gesetzt: das zügige Inkrafttreten sowie zu kurz bemessene Übergangsfristen des EEG 2014, die Begrenzung der förderfähigen Strommenge bei bestehenden Biogasanlagen und die Einbeziehung der Eigenversorgung in die EEG-Umlage.

Die CE-Kennzeichnung bei der Biomethan-Einspeisung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Damit Waren und Investitionsgüter in der EU vertrieben werden dürfen, müssen sie grundlegenden europäischen Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen entsprechen. Auch Konstrukteure von Biomethan-Einspeisetechnik müssen die CE-Konformität ihrer Produkte mit entsprechenden Richtlinien nachweisen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?