Demand-Response-Management als neues Erlöspotenzial für die Wasserversorgung

Die Energiewende macht es möglich – Wasserversorger können als Anbieter auf dem Markt für Regelenergie durch eine Flexibilisierung ihrer Energienachfrage neue Einnahmequellen erschließen. Wie genau dies möglich ist, untersuchte die Hochschule Ruhr West in Zusammenarbeit mit Capgemini Consulting.

Die Energiewende hat den stark wachsenden Markt für Regelleistung für Unternehmen der Wasserwirtschaft geöffnet. Diese können nun ihre flexibel einsetzbaren Kapazitäten bündeln und durch die Vermarktung auskömmliche Erlöse erzielen. Die Bündelung der Kapazitäten in einem Pool erlaubt es dabei, maximal auf die Bedürfnisse der Produktion einzugehen und somit die Qualität der Produktion sicherzustellen. Die Vermarktung kann durch Dritte – den DRM-Aggregator – inhouse oder auch für Dritte erfolgen. Der Aufwand für Investitionen in zum Beispiel IT-Lösungen ist überschaubar. Wie bei jedem neuen Konzept erfordert die Realisierung ein Umdenken der Verantwortlichen und eine veränderte Bewertung der Prozesse und Strukturen.
Durch die Realisierung von Demand-Response- Management-Konzepten wandeln sich die Unternehmen der Wasserwirtschaft vom Consumer zum Prosumer und unterstützen dabei zusätzlich aktiv den Wandel der Versorgungslandschaft in Deutschland.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 03 - 2013 (März 2013)
Seiten: 9
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Prof. Dr. Mark Oelmann
Markus Gerds

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