Eine Zwischenbilanz

Die deutsche Rohstoffstrategie für eine sichere Versorgung der Wirtschaft mit Metallen und Mineralien kann erste Erfolge vorweisen

Mit dem Ziel, die langfristige Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Rohstoffen sicherzustellen, hat die Bundesregierung im Oktober 2010 die Deutsche Rohstoffstrategie verabschiedet. In den vergangenen zwei Jahrzehnten war der weltweite Bedarf an Rohstoffen gestiegen. Allerdings hatte die Erkundung neuer Lagerstätten mit dieser Entwicklung nicht Schritt gehalten. Bei wichtigen metallischen und mineralischen Rohstoffen war es daher zu Verknappungen und zu massiven Preissteigerungen gekommen. Mit der neuen rohstoffpolitischen Agenda will die Bundesregierung helfen, die langfristige Versorgung der deutschen Wirtschaft mit wichtigen metallischen und mineralischen Rohstoffen sicherzustellen. Die ressortübergreifend angelegten Maßnahmen beinhalten unter anderem die Unterstützung bei der Exploration, Beratungsleistungen für das produzierende Gewerbe sowie Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen beim effizienten Einsatz von Rohstoffen und bei ihrer Wiederverwertung. Ein weiteres Ziel besteht darin, die Lieferketten von Rohstoffen transparenter zu machen und die handelspolitischen Rahmenbedingungen zu verbessern, beispielsweise indem Handelsverzerrungen auf den Rohstoffmärkten abgebaut werden. Die Vorhaben sind sowohl national als auch international ausgerichtet. Der nachfolgende Beitrag zieht ein Zwischenfazit zur Umsetzung der deutschen Rohstoffstrategie.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: Ausgabe 02 / 2012 (Juli 2012)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 2,00
Autor: Dr. Thomas Gäckle

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