Sequenced Bioleaching and Bioaccumulation of Phosphorus from Sludge Combustion – A New Way of Resource Reclaiming –

Reutilization of heavy metal contaminated solids, incineration ash in particular, is being increasingly problematic, since the use of ash in agriculture or construction industry is often not possible, due to its potential toxicity. Methods of bioleaching, known from ore extraction, may be used as an alternative remediation concept for heavy metal depletion in contaminated solids.

The recovery of phosphorus from sewage sludge incineration ash as well as the separation of heavy metals from ash was investigated by using the biotechnological process of bioleaching and bioaccumulation of released phosphorus by newly developed syntrophic population of bioleaching bacteria, Acidithiobacillus spec. strains, and polyphosphate (poly-P) accumulating bacteria, the AEDS-population (Acidithiobacillus spec. enriched digested sludge). The biologically performed solubilization of phosphorus from sewage sludge incineration ash is accompanied by the release of toxic metals. Therefore a combined process to separate phosphorus from heavy metals by achieving a plant available phosphorus-enriched product and a metal depleted ash was designed. Leaching experiments were conducted in leaching reactor containing a bacterial stock culture of Acidithiobacillus spec. Following step was the enhancement of P-recovery in combining bioleaching with simultaneous bio- P-accumulation by AEDS-population. The uptake of phosphorus in biomass reaches up to 66 % of the mobilized phosphorus by bioleaching. The combined biologically performed technology of phosphorus leaching and separation from toxic metals by simultaneous bioaccumulation developed in this work is a promising economical and ecological process for the recovery of phosphorus from waste solids.
 
 



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Waste Management, Volume 2 (September 2011)
Seiten: 12
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Professor Dr. rer. nat. Wolfgang Dott
Dr. Maxime Dossin
Dipl.-Ing. (FH) Petra Schacht

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Verwertung von Schlämmen/Schlacken zur Errichtung einer Deponiebasis
© Wasteconsult International (12/2010)
Mit Inkrafttreten der integrierten Deponieverordnung (DepV) sind strenge Vorgaben für den Einsatz von Ersatzbaustoffen auf Deponien festgesetzt worden. Neben der DepV regeln diverse weitere Erlasse und Richtlinien für den Einsatz von mineralischen Stoffen außerhalb von Deponien. Im vorliegenden Beitrag werden einige Regelwerke gegenübergestellt und Beispiele für die praktische Umsetzung gegeben.

Phosphorrecycling nach dem TetraPhos-Verfahren
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2021)
Am Standort Köhlbrandhöft des Klärwerks Hamburg und der Klärschlammverbrennungsanlage Vera befindet sich die weltweit erste großtechnische Anlage zur Rückgewinnung von Phosphaten aus Klärschlamm. Errichtet und betrieben wird die Anlage nach dem Remondis TetraPhos-Verfahren.

Kompakte Verbrennungsanlage für Klärschlämme
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Die thermische Klärschlammverwertung mit anschließender Phosphor-Rückgewinnung nimmt an Bedeutung zu. Im Folgenden wird ein Verbrennungskonzept mit einfacher Struktur und hohem thermischen Wirkungsgrad für kleine Kläranlagen vorgestellt.

Von Klärschlammasche zu Produkten in Chemieparks
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2020)
Die Monodeponierung der phosphatreichen Klärschammaschen entspricht nicht dem Kreislaufgedanken und stellt höchstens eine Übergangslösung dar. Durch Stationierung von Recyclinganlagen in Chemieparks können ökonomische und -logische Symbiosen geschlossen sowie qualitative Produkte mit hoher Marktnachfrage hergestellt werden. Hierüber wird berichtet.

Biopolymerproduktion aus Abwasserströmen für eine kreislauforientierte Siedlungswasserwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2020)
In Laborversuchen wurden Primärschlamm, Braunwasser, Schwarzwasser, Brauerei- und Molkereiabwasser anaerob versäuert, um damit kurzkettige organische Säuren zu gewinnen, die als Substrat zur Biopolymerproduktion genutzt werden können. Ausgehend von den Versäuerungsergebnissen der jeweiligen Abwasserströme wurden Potenzialabschätzungen zur Biopolymerproduktionskapazität für Deutschland durchgeführt.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig